„Ausdruck unserer Unterstützung"

Zoo in Tschechien tauft seltenes Nashornbaby auf den Namen Kiew

Kyiv, das am 04.03.2022 geborene, weibliche Spitzmaulnashorn, liegt in einem Gehege im Zoo in Königinhof an der Elbe. Zu Ehren der Ukrainer erhielt das Tier nach Russlands Invasion in die Ukraine den Namen der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Foto: Petr David Josek/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Kyiv, das am 04.03.2022 geborene, weibliche Spitzmaulnashorn, liegt in einem Gehege im Zoo in Königinhof an der Elbe. Zu Ehren der Ukrainer erhielt das Tier nach Russlands Invasion in die Ukraine den Namen der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Foto: Petr David Josek/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Prag. Ein tschechischer Zoo hat ein seltenes Nashornbaby nach der ukrainischen Hauptstadt Kiew benannt. „Der Name ist ein weiterer Ausdruck unserer Unterstützung für die ukrainischen Helden“, sagte der Direktor des Zoos in Dvur Kralove mit Blick auf den Widerstand der Ukraine gegen die russische Invasion in dem Land.

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Kyjev, wie Kiew auf Tschechisch heißt, wurde am 4. März in dem Zoo geboren. Es gehört der stark gefährdeten Art der Spitzmaulnashörner an. Für den Zoo war die Geburt ein seltenes Ereignis, wenngleich der Tierpark über die meisten Nashörner dieser Unterart verfügt.

Spitzmaulnashörner sind vom Aussterben bedroht

Kiews Mutter Eva habe sich bestmöglich um das Tierbaby gekümmert, teilte der Zoo in Dvur Kralove nad Labem mit. Es habe ein Kilogramm pro Tag zugenommen und wiege aktuell etwa 50 Kilo. Besucher bekommen den Neuzugang voraussichtlich erst in der Sommersaison zu Gesicht. Vor allem Wilderei hat dazu geführt, dass nur noch etwa 800 Ostafrikanische Spitzmaulnashörner in freier Wildbahn leben. In dem tschechischen Zoo sind 14 der Tiere zu Hause.

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Insgesamt 47 Ostafrikanische Spitzmaulnashörner wurden in Dvur Kralove seit der Ankunft des ersten Tieres im Jahr 1971 geboren. Viele von ihnen leben in verschiedenen Zoos weltweit, doch neun wurden in Ruanda und Tansania wieder ausgewildert. Nur drei weitere Tiere dieser Unterart kamen im vergangenen Jahr in anderen Zoos weltweit zur Welt.

RND/AP/dpa

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