Zwei Schwerverletzte bei Imbiss-Brand in Berlin: Zeugen berichten von Explosion

In der Nacht zu Samstag hat in Berlin-Neukölln ein Imbiss gebrannt (Archivbild).

In der Nacht zu Samstag hat in Berlin-Neukölln ein Imbiss gebrannt (Archivbild).

Berlin. Nach einem nächtlichen Brand bei einem Imbiss in Neukölln mit Schwerverletzten ist die Ursache noch unklar. Auch ein Angriff mit "fremdenfeindlichem Motiv" könne nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstagvormittag - bislang gebe es jedoch keine Hinweise darauf. Das Haus in der Sonnenallee mit dem Imbiss im Erdgeschoss werde zur Zeit untersucht. Zeugen hatten von einer Explosion berichtet.

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Zwei weitere Personen mit leichten Verletzungen

Bei dem Feuer waren in der Nacht zu Samstag zwei Menschen schwer verletzt worden. Zwei weitere trugen leichte Verletzungen davon. Alle kamen in Krankenhäuser. Die Flammen, die bereits auf die Wohnung über dem Imbiss übergegriffen hatten, löschten am frühen Morgen rund 80 Feuerwehrleute.

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Seit Jahren schmieren Rechtsextremisten in Neukölln Nazi-Symbole und Drohungen an Hauswände, verschicken Hass-Botschaften, beschädigen Schaufenster und zünden Autos an. Die Taten richten sich meist gegen linke Aktivisten. Die Polizei setzte eine Ermittlungsgruppe zu der Serie ein und geht von 72 Taten aus, darunter 23 Brandstiftungen.

RND/dpa

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