Zwei Wochen im Koma: Ärzte in Freiburg retten Franzosen das Leben

Ärzte in Freiburg haben einem Franzosen das Leben gerettet. (Symbolbild)

Ärzte in Freiburg haben einem Franzosen das Leben gerettet. (Symbolbild)

Freiburg. Ärzte in Freiburg haben einem Franzosen aus dem Elsass nach seiner Corona-Infektion das Leben gerettet. Das berichtete Jean-Michel Marsal selbst dem französischen TV-Sender France 2. “Die deutschen Ärzte haben mein Leben gerettet. Ich kann ihnen niemals genug dafür danken”, so Marsal.

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Der Elsässer hatte sich im März im französischen Krisengebiet mit dem Coronavirus infiziert. Der Verlauf der Krankheit wurde laut dem TV-Bericht immer schwerer, die Krankenhäuser in Mulhouse waren am Limit. Am 21. März wurde Marsal in Frankreich ins künstliche Koma versetzt, doch die Ärzte konnten aufgrund der angespannten Lage nichts für ihn tun.

Patient wird im Helikopter nach Freiburg gebracht

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Schließlich entschieden die Ärzte, den Patienten per Helikopter ins etwa 50 Kilometer entfernte Freiburg zu fliegen. Dort wurde er in einer Klinik sofort auf die Intensivstation verlegt. Dort lag er zwei Wochen im Koma und kämpfte um sein Leben – mit Erfolg.

Als Marsal aus dem Koma aufwachte, wusste er überhaupt nicht, dass er sich gerade in einem deutschen Krankenhaus befindet. “Ich konnte zunächst nicht sprechen”, so der Patient gegenüber France 2. “Es kam nichts aus meinem Mund.” Erst als er aus der Klinik kam, sei ihm langsam bewusst geworden, dass er in Deutschland war – und dass er dem Tod von der Schippe gesprungen war.

Marsal sei nun wieder mit seiner Frau vereint. Während der Zeit im Koma habe er 20 Kilo Körpergewicht verloren. Insgesamt wurden mittlerweile mehr als 600 Corona-Patienten aus dem Krisengebiet im Elsass ausgeflogen. 136 von ihnen landeten in Deutschland.

RND/msc

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