65-Jähriger bei Demo gegen rechte Hetze verletzt

Gelsenkirchen: Polizisten stehen vor Teilnehmern der Demonstration des "Aktionsbündnisses 16.09.". Unter dem Motto «Menschenrechte statt rechter Hetze» wollten diese ein Zeichen gegen Rechts setzen. Anlass ist eine Demonstration der rechten Gruppen «Patrioten NRW» und «Mütter gegen Gewalt».

Gelsenkirchen: Polizisten stehen vor Teilnehmern der Demonstration des "Aktionsbündnisses 16.09.". Unter dem Motto «Menschenrechte statt rechter Hetze» wollten diese ein Zeichen gegen Rechts setzen. Anlass ist eine Demonstration der rechten Gruppen «Patrioten NRW» und «Mütter gegen Gewalt».

Gelsenkirchen. Bei einem Aufmarsch rechter Gruppierungen und einer Gegendemonstration eines Aktionsbündnisses in Gelsenkirchen ist ein 65 Jahre alter Mann verletzt worden. Er habe vermutlich eine Flasche an den Kopf bekommen, sagte ein Polizeisprecher. Nach ersten Erkenntnissen gehörte der 65-Jährige wahrscheinlich zu den Gegendemonstranten, die sich versammelten, um für mehr Toleranz und Demokratie zu protestieren. Bei dem rechten Aufmarsch gab es in einem anderen Fall eine Festnahme. Einer der Teilnehmer habe auf einen verbotenen Gegenstand kontrolliert werden sollen und sich den Beamten widersetzt, hieß es.

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Die Polizei nannte Teilnehmerzahlen von rund 350 auf der Seite der Rechten und bis zu 2000 bei den demokratischen Aktivisten eines Bündnisses aus verschiedenen Gruppen.

Keine weiteren Zwischenfälle

Die beiden Veranstaltungen in der Gelsenkirchener Innenstadt verliefen in rund 150 Metern Abstand voneinander ansonsten weitgehend friedlich. Es habe keine weiteren Konfrontationen zwischen den Lagern gegeben, führte der Sprecher aus.

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Zu der Gegenkundgebung hatte das „Aktionsbündnis 16.09.“ aus sieben Initiativen, Organisationen und Parteien aufgerufen. Die Stadtspitze hatte den Appell gegen rechte Hetze und Rassismus und für Demokratie, Toleranz, Respekt und ein friedliches Miteinander unterstützt.

Von RND/dpa

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