Bundesverwaltungsgericht entscheidet über Klagen

Großdemonstration in Leipzig gegen Weiterbau der A 20

Die Sprecherin der Bewegung Fridays for Future, Carla Reemtsma, hier bei einer Demonstration in Berlin.

Die Sprecherin der Bewegung Fridays for Future, Carla Reemtsma, hier bei einer Demonstration in Berlin.

Am kommenden Dienstag entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über mehrere Klagen gegen den Neubau der Küstenautobahn A 20 in Niedersachsen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und mehrere Landwirte hatten geklagt.

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Der Plan, mit der A 20 eine neue Autobahn zu bauen, die mehr Verkehr verursacht, steigende Emissionen bedeutet und wertvolle Ökosysteme zerstört, kommt der mutwilligen Zerstörung unserer Lebensgrundlagen gleich.

Carla Reemtsma, Sprecherin von Fridays for Future Deutschland

Mehrere Umweltbewegungen, darunter der BUND und Fridays for Future, planen bereits am Sonntag eine Großdemonstration in Leipzig gegen den Bau neuer Autobahnen. „Der Plan, mit der A 20 eine neue Autobahn zu bauen, die mehr Verkehr verursacht, steigende Emissionen bedeutet und wertvolle Ökosysteme zerstört, kommt der mutwilligen Zerstörung unserer Lebensgrundlagen gleich“, sagte Carla Reemtsma, Sprecherin von Fridays for Future Deutschland, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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Kritik am Verkehrsminister

„Seit Jahren sinken die Emissionen im Verkehr nicht, und auch 2021 wurden die schwachen Klimaziele im Verkehr wieder meilenweit verfehlt. Mit dem Bau neuer Autobahnen, den Milliarden für klimaschädliche Autos im Sofortprogramm und dem Verhindern eines Tempolimits macht Verkehrsminister Volker Wissing klar, dass er die Klimakrise nicht im Ansatz verstanden hat.“

Der Weiterbau der Autobahn 20 von Lübeck nördlich um Hamburg herum bis nach Bremerhaven und Oldenburg ist im Bundesverkehrswegeplan für 2030 als „vordringlicher Bedarf“ vorgesehen. Das könnte auch in den anstehenden schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen in Schleswig-Holstein zu einem problematischen Punkt werden.

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