Hohe Spritpreise

Bericht: Finanzminister Lindner will „Tankrabatt“ einführen – Spritpreise sollen unter 2 Euro fallen

Einem Bericht zufolge will FDP-Finanzminister Christian Linder einen „Tankrabatt“ einführen.

Einem Bericht zufolge will FDP-Finanzminister Christian Linder einen „Tankrabatt“ einführen.

Die Preise für Diesel und Benzin sind in dieser Woche rasant gestiegen. Über 2 Euro pro Liter kostet der Sprit mittlerweile. Der Grund sind der russische Angriffskrieg in der Ukraine und die Befürchtungen von Lieferengpässen – auch vorher waren die Energiepreise bereits gestiegen.

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Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung plant Bundes­finanzminister Christian Lindner (FDP) nun einen „Tankrabatt“ für Autofahrer. Ziel ist demnach, den Spritpreis wieder unter 2 Euro pro Liter fallen zu lassen. Dem Bericht zufolge soll der Rabatt direkt an der Tankstelle greifen. Beim Zahlen an der Kasse soll vom Gesamtbetrag ein Rabatt abgezogen werden.

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Die Tankstellen sollen die Kosten anschließend bei den Finanzämtern geltend machen können. Eine konkrete Höhe für den Rabatt steht demnach noch nicht fest. Noch in der kommenden Woche soll darüber entschieden werden. Dem Bericht zufolge soll der Rabatt „umgehend“ kommen.

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Lindner hatte Mehrwertsteuersenkung zuvor ausgeschlossen

Eine befristete Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent für Diesel und Benzin hatte Lindner dem „Tagesspiegel“ gegenüber zuvor ausgeschlossen. „Wenn die Union eine sogenannte Spritpreis­bremse fordert, dann muss sie sagen, was sie im Haushalt kürzen will“, sagte Lindner. „Oder sie muss bekennen, dass sie dafür neue Schulden aufzunehmen bereit ist.“

Die Regierung arbeite jedoch an Maßnahmen, sagte Lindner der Deutschen Presse-Agentur. Er gehe davon aus, dass „in Kürze“ weitere Beschlüsse gefasst würden. Ob ein solcher „Tankrabatt“ zu diesen Maßnahmen gehört, blieb bislang unklar.

Die Preise für Benzin und Diesel waren in den vergangenen Tagen massiv gestiegen. Der Hauptgrund dürften der russische Angriffskrieg in der Ukraine und seine Auswirkungen auf den Rohstoffmarkt sein. Seit Beginn des Krieges vor über zwei Wochen war es bereits zu Preis­steigerungen gekommen. Zum Anfang dieser Woche schossen die Preise jedoch von einem auf den anderen Tag teilweise zweistellig in die Höhe. Diesel hat sich seither um fast 65 Cent pro Liter verteuert, Benzin um rund 45 Cent.

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RND/alx

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