Nach russischem Angriff

Berichte über hohe Opferzahl in zerstörter Kaserne in Mykolajiw

Ein ukrainischer Soldat bewacht das durch Beschuss beschädigte Gebäude der Nationalen Akademie für staatliche Verwaltung in Charkiw. (Symboldbild)

Ein ukrainischer Soldat bewacht das durch Beschuss beschädigte Gebäude der Nationalen Akademie für staatliche Verwaltung in Charkiw. (Symboldbild)

Kiew. Nach einem Raketenangriff russischer Truppen auf eine Kaserne in Mykolajiw im Süden der Ukraine haben Helfer am Samstag mindestens 50 Tote aus den Trümmern geborgen. Insgesamt hatten rund 200 Soldaten in dem Gebäude geschlafen, als die Raketen einschlugen, wie die „Ukrajinska Prawda“ am Samstag berichtete. Knapp 60 Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

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Vielerorts liegen die Toten seit Tagen in den Straßen. Viele Gräber sind mit nur behelfsmäßigen Kreuzen und den Geburts- und Todesdaten gekennzeichnet.

Ein hochrangiger Vertreter des ukrainischen Militärs sagte der „New York Times“, dass es bei dem Raketenangriff bis zu 40 Tote gegeben haben könnte. Nach dem Angriff am Freitag wurde am Samstag in den Trümmern der Kaserne noch nach Überlebenden gesucht. Laut dem Gouverneur der Region schliefen die Soldaten, als die russische Rakete einschlug.

Nach den Worten von Bürgermeister Olexander Senkewitsch sei der Überfall am Freitag aus unmittelbarer Nähe von Mykolajiw erfolgt, so dass es nicht möglich gewesen sei, rechtzeitig Alarm zu schlagen.

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Die Angaben über die Opferzahlen ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Bestätigen sich die Zahlen, wäre es einer der opferreichsten Angriffe auf das ukrainische Militär, der im Krieg bisher bekannt wurde.

RND/dpa/AP

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