Bildungsministerin besorgt wegen schlechter Orthografie-Kenntnisse

Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung

Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung

Berlin. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sorgt sich 20 Jahre nach der letzten Rechtschreibreform um die Orthografiekenntnisse deutscher Schüler. „Rechtschreibung ist eine zentrale Voraussetzung für den Bildungs- und Berufserfolg eines jeden Menschen“, sagte Karliczek dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Ich finde es besorgniserregend, dass 22 Prozent der Viertklässler und 14 Prozent der Neuntklässler den Mindeststandard in diesem Kompetenzfeld nicht erfüllen. Wir müssen junge Menschen frühzeitig und stärker als bisher für unsere Schrift und Sprache begeistern“, so die CDU-Politikerin gegenüber dem RND. „Hier werden schon in frühen Kindesjahren unter anderem durch das Vorlesen von Kinderbüchern in der Familie die richtigen Weichen gestellt. Auch die Länder werden sich Gedanken machen, wie der Erwerb grundlegender Orthografiekenntnisse verbessert werden kann. Wo immer es uns möglich ist, unterstützen wir als Bund die Länder bei diesen in ihrem Zuständigkeitsbereich liegenden Aufgaben“, sagte Karliczek.

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Von Thoralf Cleven

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