CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer verteidigt Corona-Maßnahmen

Annegret Kramp-Karrenbauer,  Verteidigungsministerin und CDU-Vorsitzende.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Verteidigungsministerin und CDU-Vorsitzende.

Berlin. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Beschränkungen in der Corona-Pandemie verteidigt. "Es ist normal, dass über die Notwendigkeit und die Dauer dieser Grundrechtseingriffe öffentlich diskutiert wird. Wir haben aber auch gesehen, wie schnell ein System überfordert sein kann", sagte sie in einem am Sonntag veröffentlichen Interview auf "n-tv.de".

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Sie wolle keine Situationen erleben, in denen ein Mensch eine Behandlung deshalb nicht bekommen könne, weil man keine Intensivbetten, kein Beatmungsgerät frei habe. “Das war das große Ziel der letzten Wochen und das haben wir auch dank der Disziplin der Menschen im Lande erreicht.”

Wenn ein Land einmal in eine Situation der Überforderung komme, entgleite das rasend schnell. “Deswegen glaube ich auch im Nachhinein, dass es auch bei Abwägung aller Schwierigkeiten der richtige Weg war, schnell harte Maßnahmen zu ergreifen. Und diese jetzt wieder gelockert zu haben.”

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In Richtung von Verschwörungstheoretikern sagte Kramp-Karrenbauer: “In schwierigen Zeiten ist die Versuchung, einfache Antworten und irgendeinen Schuldigen zu finden, immer groß.” Aufregung über Verschwörungstheoretiker löse jedoch keine Probleme.

“Wir sollten uns darauf konzentrieren, weiter Lösungen für die Fragen und Probleme zu finden, die die überwiegende Mehrzahl der Menschen hierzulande beschäftigt. Wie Fragen der Kinderbetreuung und Arbeitsplätze.”

RND/dpa

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