Dänemark im Streit über EU-Corona-Hilfen kompromissbereit

Dänemarks Außenminister Jeppe Kofod. (Archivbild)

Dänemarks Außenminister Jeppe Kofod. (Archivbild)

Kopenhagen. Im EU-Streit über Corona-Krisenhilfen signalisiert die dänische Regierung Kompromisswillen. Außenminister Jeppe Kofod sagte am Dienstag in einem Parlamentsausschuss: “Wir nehmen an der Debatte teil, und das ist meiner Meinung nach wichtig. Dass wir nicht nur eine Meinung haben, sondern auch etwas vorschlagen.” Die große Übung sei es dann, einen Kompromiss zu finden, mit dem alle 27 EU-Länder leben könnten.

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Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte bekräftigte dagegen, dass Hilfen nur als Darlehen vergeben werden sollten. „Wir lehnen eine Vergemeinschaftung von Schulden ab“, sagte Rutte am Dienstagabend bei einer Video-Pressekonferenz mit dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet. Rutte erneuerte zudem die Forderung nach Reformen in einigen südeuropäischen Ländern, so dass diese bei einer folgenden Krise „ohne Hilfe“ auskommen könnten.

Die sparsamen Vier gegen Merkel und Macron

Dänemark, Schweden, Österreich und die Niederlande hatten sich gemeinsam gegen einen Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron gewandt, wonach die EU-Krisenhilfen nicht zurückgezahlt werden müssen.

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Die sogenannten sparsamen Vier wollen, dass die Hilfen als Kredite ausgegeben und vom Empfängerland zurückgezahlt werden.

RND/dpa

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