Deutschland ist bei Bekämpfung von Geldwäsche keineswegs top

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), war Gastredner bei der Plenarsitzung der internationalen Financial Action Task Force (FATF).

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), war Gastredner bei der Plenarsitzung der internationalen Financial Action Task Force (FATF).

Berlin. Deutschland hat bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung noch Verbesserungsbedarf. Dies teilte die internationale Arbeitsgruppe gegen Geldwäsche, die so genannte Financial Action Task Force (FATF), am Freitag mit. Zwar habe die Bundesrepublik in den letzten fünf Jahren positive Schritte unternommen, wie etwa die Koordinierung zwischen Bund und Ländern zu verbessern und die Personalausstattung der wichtigsten Einrichtungen zu erhöhen. In bestimmten Bereichen seien jedoch noch erhebliche Verbesserungen erforderlich.

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Dazu gehöre beispielsweise die wirksame Beaufsichtigung des Privatsektors, insbesondere des Nicht-Finanzsektors. Auch solle der Zugang zu Informationen über wirtschaftliches Eigentum verbessert werden. Zudem sollten Geldwäscheermittlungen und -verfolgungen priorisiert werden.

Die FATF ist das wichtigste internationale Gremium zur Bekämpfung und Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Finanzierung von Atom-Rüstung. Zugleich fördert die FATF die weltweite Verbreitung dieser Standards und überprüft deren Umsetzung in ihren Mitgliedstaaten. Delegierte aus über 200 Ländern haben in den vergangenen vier Tagen in Berlin über diese Themen diskutiert.

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RND/dpa

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