US-Artilleriegeschütz

Himars-Raketenwerfer: eine mächtige Waffe der Ukraine

Das in den USA hergestellte Artilleriesystem Himars. (Symbolfoto)

Das in den USA hergestellte Artilleriesystem Himars. (Symbolfoto)

Der Mehrfachraketenwerfer Himars gilt als eine der mächtigsten Waffen, die die ukrainische Armee im Kampf gegen russische Soldatinnen und Soldaten zur Verfügung hat. Das aus den USA gelieferte Artilleriegeschütz soll schon über 400 feindliche Ziele getroffen haben, wie der US-Generalstabschef Mark Milley gegenüber der „New York Times“ berichtete. Mittlerweile legen Bilder in sozialen Netzwerken nahe, dass die Ukraine noch schädlichere Munition dafür verwendet.

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

So sollen nun auch weiterentwickelte Sprengköpfe des Typs Alternative Warhead, für die auch die Abkürzung M30A1 gängig ist, zum Einsatz kommen. Der Technikjournalist David Hambling hat dazu bereits Anfang des Monats einen Text im Magazin „Forbes“ veröffentlicht. Er verweist auf Bildmaterial bei Twitter, das den Gebrauch von M30A1-Munition zeigen soll.

John Ismay, Reporter der „New York Times“, hält dieses für authentisch. Es seien die richtigen Hersteller- und Chargennummern zu sehen, schrieb er ebenfalls auf Twitter.

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M30A1 hat Splittergefechtskopf mit 200 Pfund

Die Schrotpatrone der M30A1 hat laut ihrem Hersteller Lockheed Martin einen Splittergefechtskopf mit 200 Pfund. Nach Angaben der Firma wurde sie konzipiert, um die Streumunitionsrichtlinie des US-Verteidigungsministeriums sowie internationale Richtlinien einzuhalten. Bis zu 70 Kilometer können sie zurücklegen. Außerdem sollen hier, anders als bei anderen Sprengköpfen, keine Blindgänger zurückbleiben.

In dieser Woche veröffentlichte Videos sollen ebenfalls den Einsatz dieser Streubomben in der Ukraine belegen. Sie geben einen Eindruck von der Kraft, die von den Waffen ausgeht. In einer Szene inspizieren ukrainische Soldaten offenbar einen russisches Fahrzeug, das mit Tausenden Splittern versehen ist.

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Ein anderes Video soll den Abschuss eines russischen Geschützes zeigen, das wohl ebenfalls mit M30A1 erfolgte. Das Material ließ sich nicht unabhängig prüfen.

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Außerdem haben die Ukrainerinnen und Ukrainer womöglich auch Panzerabwehrminen mithilfe von Himars-Raketenwerfern gestreut, wie es in dem bereits zitierten Forbes-Artikel heißt. Die Minen des Typs AT2 können zwar per Hand abgelegt worden sein, doch auf manchen Bildern sollen Fallschirme zu sehen sein. Auch die von Russland eingesetzte Verwaltung in Donezk hat von Minen gesprochen, die von Raketenwerfen gestreut wurden.

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Lockheed Martin will Produktion ausbauen

Im russischen Angriffskrieg sind die Systeme zu einer wichtigen Waffe für die ukrainischen Streitkräfte geworden. Die USA haben mehr als ein Dutzend Himars-Raketenwerfer geliefert und die Lieferung weiterer Systeme sowie Munition zugesagt.

Lockheed Martin teilte am Dienstag mit, man spreche mit Zulieferern darüber, die jährliche Himars-Produktion auf 96 Systeme pro Jahr auszubauen. Eine Pentagon-Sprecherin begrüßte das.

RND/sf mit dpa

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