Freigabe zur Weiterfahrt in den Libanon

Inspektion in Istanbul beendet – Getreidefrachter darf weiterfahren

Vertreter der Ukraine, Russland, der Türkei und der Vereinten Nationen treffen zur Inspektion am Frachtschiff Razoni ein. Die unter der Flagge Sierra Leones fahrende Razoni, die mit 26.000 Tonnen Mais beladen ist, ist das erste Frachtschiff, das die Ukraine seit der russischen Invasion verlässt und am Montag, dem 1. August 2022, in Odessa in See stach. Sein Endziel ist der Libanon.

Vertreter der Ukraine, Russland, der Türkei und der Vereinten Nationen treffen zur Inspektion am Frachtschiff Razoni ein. Die unter der Flagge Sierra Leones fahrende Razoni, die mit 26.000 Tonnen Mais beladen ist, ist das erste Frachtschiff, das die Ukraine seit der russischen Invasion verlässt und am Montag, dem 1. August 2022, in Odessa in See stach. Sein Endziel ist der Libanon.

Istanbul. Der erste mit ukrainischem Getreide beladene Frachter seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat nach einer Inspektion in Istanbul die Freigabe zur Weiterfahrt in den Libanon erhalten. Internationale Kontrolleure hätten ihre Inspektion beendet, teilte das türkische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Das Schiff werde in Kürze die durch Istanbul verlaufende Meerenge Bosporus passieren.

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Getreide-Frachter aus Ukraine in Türkei eingetroffen

Das mit ukrainischem Getreide beladene Schiff „Razoni“ hat die Meerenge Bosporus in Istanbul sicher erreicht. Doch passieren darf es nicht sofort.

Am Morgen waren Experten der Ukraine, Russlands, der Türkei und der Vereinten Nationen an Bord des vor Istanbul ankernden Getreide-Frachters „Razoni“ gegangen und hatten das Schiff inspiziert.

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Die „Razoni“ hatte am Montag als erstes Schiff im Rahmen des Ende Juli von der Ukraine und Russland unterzeichneten Abkommens den ukrainischen Schwarzmeer-Hafen Odessa verlassen. Einer Mitteilung des ukrainischen Infrastrukturministeriums zufolge warten aktuell 17 bereits beladene Schiffe auf die Erlaubnis, ablegen zu können.

Sie sollen über einen sicheren Korridor durch vermintes Gewässer im Schwarzen Meer gelotst und vor der Ausfahrt ins Mittelmeer von ukrainischen, russischen, türkischen und UN-Experten überprüft werden. Damit soll der Export von Millionen Tonnen Getreide gesichert werden, die in der Ukraine wegen des russischen Angriffskriegs festhängen.

RND/dpa

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