Luftverteidigung habe „oberste Priorität"

Nato-Generalsekretär Stoltenberg begrüßt deutsche Lieferung von Flugabwehrsystem

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Interview am Rande eines Treffens der Verteidigungsminister der Nato-Staaten in Brüssel.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Interview am Rande eines Treffens der Verteidigungsminister der Nato-Staaten in Brüssel.

Brüssel. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die deutsche Lieferung des Flugabwehrsystems Iris-T SLM an die Ukraine begrüßt. „Ich begrüße die jüngste Ankündigung Deutschlands und auch die Lieferung deutscher Luftabwehrsysteme an die Ukraine“, sagte der Norweger am Mittwoch am Rande eines Treffens der Verteidigungsminister der Nato-Staaten in Brüssel.

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Es sei extrem wichtig, dass die Bündnispartner Luftabwehrsysteme an die Ukraine lieferten. Man werde darüber beraten, wie man die Unterstützung ausbauen könne. „Und die oberste Priorität wird mehr Luftverteidigung sein.“

Zur Verteidigung gegen Russlands Angriffskrieg brauche das Land ganz verschiedene Luftabwehrsysteme, etwa gegen ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen, betonte Stoltenberg. Zudem sei die Ukraine ein großes Land mit vielen Städten. Man müsse die Hilfe also ausbauen, damit man dem Land helfen könne, noch mehr Städte und Gebiete gegen die russischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung zu verteidigen.

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Deutschland hatte angekündigt, Kiew zunächst vier der jeweils 140 Millionen Euro teuren Flugabwehrsysteme des bodengestützten Typs von Iris-T zur Verfügung zu stellen, die Finanzierung von drei weiteren ist gesichert. Der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow gab auf Twitter bekannt, dass das erste System übergeben worden sei.

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Lambrecht: Iris-T hilft Ukraine bei der Abwehr von Raketenangriffen

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) bezeichnete derweil die Lieferung des deutschen Luftverteidigungssystems Iris-T SLM an die Ukraine als wichtigen Schritt zur Abwehr russischer Angriffe. Am Rande eines Treffens der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel sprach sie am Mittwoch von einer wichtigen Unterstützung der Ukraine „im Kampf gegen Raketenbeschuss, gegen diesen Terror, der gegenüber der Bevölkerung ausgeübt wird“. Deutschland werde sich bemühen, drei weitere Systeme so schnell wie möglich bereitzustellen.

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Video von Demo: Frau fordert Putin zum Angriff auf Dresden auf

Am Rande einer Solidaritätskundgebung für die Ukraine bittet eine Frau den russischen Machthaber Putin um einen Angriff auf Dresden. Der Fall beschäftigt inzwischen auch die Polizei.

Lambrecht bezog sich dabei auch auf Äußerungen des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj. „Luftverteidigung ist momentan das Vordringlichste, und deswegen unterstützen wir da auch mit allen Möglichkeiten, die wir haben“, sagte sie. Drei weitere Iris-T-Systeme würden im kommenden Jahr bereitgestellt.

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RND/dpa

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