Kanzler Kurz rechnet mit massiver dritter Corona-Welle in ganz Europa

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz.

Wien. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz rechnet im kommenden Jahr europaweit mit einer dritten Corona-Welle und einem massiven Anstieg der Infektionszahlen. Zum Sommer sei dann mit einer gewissen Rückkehr zur Normalität zu rechnen, sagte Kurz dem Sender ORF am Samstag in einem Interview. In Österreich sind in der Nacht zu Samstag die ersten Impfdosen mit dem Biontech/Pfizer-Stoff gegen das Coronavirus eingetroffen. Die Lieferung kam über Deutschland aus Belgien, wie die Behörden mitteilten. Die etwa 10.000 Dosen seien ab dem Grenzübergang in Suben in Oberösterreich unter Polizeibegleitschutz in ein Lager in Wien gebracht worden. Die Impfaktion soll wie in Deutschland und den anderen EU-Staaten auch am Sonntag beginnen, zunächst bei über 80-Jährigen Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen.

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Ab Samstag erneut verschärfter Lockdown in Österreich

Am Samstag trat auch ein verschärfter Lockdown mit Ausgangsbeschränkungen rund um die Uhr in Kraft. Geschäfte mit Ausnahme von Lebensmittelläden, Apotheken und Drogerien bleiben bis zum 17. Januar geschlossen. Die Geschäfte können aber bestellte Waren an Abholer abgeben. Friseure und viele andere Dienstleister sind zu, ebenso Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Die Zahl der Neuinfektionen war in den letzten Tagen schon deutlich zurückgegangen und lag berechnet auf 100 000 Einwohner unter den Werten in Deutschland.

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Kurz: Weitgehende Normalität wohl im Sommer

„Das erste Quartal 2021 wird sicherlich für Europa noch eine extreme Herausforderung, die dritte Welle wird über uns hereinbrechen, und die Ansteckungszahlen werden in vielen europäischen Ländern wieder massiv zunehmen“, sagte Kurz. „Danach gehe ich davon aus, dass es aufgrund der wärmeren Temperaturen, aber auch aufgrund der stetig steigenden Zahlen derer, die geimpft sind, eine stetige Entspannung geben wird. Und ich rechne damit, dass wir im Sommer wieder in weiten Teilen zur Normalität zurückkehren können.“

RND/dpa/feh

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