Kinderärzte fordern Aufhebung der anlasslosen Corona-Testpflicht an Schulen und Kitas

Die Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) fordert ein Ende der anlasslosen Corona-Tests in Schulen und Kitas.

Die Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) fordert ein Ende der anlasslosen Corona-Tests in Schulen und Kitas.

Berlin. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat gefordert, die anlasslose Testpflicht an Schulen fallen zu lassen und auch die Maskenpflicht zu überprüfen. „Wir sind nun in einer Situation, in der ältere Altersgruppen sich durch Impfungen selbst schützen können, daher müssen Schulen und Kitas unabhängig vom Infektionsgeschehen offenbleiben“, sagte BVKJ-Bundessprecher Jakob Maske dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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„Auch sollten Sportangebote außerhalb der Schule wieder uneingeschränkt wahrgenommen werden können. Auch anlasslose Testungen sollten in Schulen und Kitas entfallen, die Maskenpflicht sollte zeitnah überdacht werden.“

Verband: 2G-Regel sollte ab 18 Jahren gelten

Der Mediziner plädierte zudem dafür, dass 2G-Regeln nur für Menschen ab 18 Jahren gelten sollten. Die Politik habe in der Vergangenheit immer wieder Entscheidungen getroffen, die das Kindeswohl nicht berücksichtigt hätten, kritisierte Maske. „Das hat zu schweren psychischen Beeinträchtigungen geführt, aber auch zu einem deutlichen Anstieg der sozialen Unterschiede.“

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