Klimaschutz-Aktivisten blockieren erneut Verkehr in Berlin

Klimaschützer blockierten bereits in der vergangenen Woche mit dem Slogan „Essen retten" die Abfahrt der Berliner Stadtautobahn A100 unweit des ICC (Archivbild).

Klimaschützer blockierten bereits in der vergangenen Woche mit dem Slogan „Essen retten" die Abfahrt der Berliner Stadtautobahn A100 unweit des ICC (Archivbild).

Berlin. Erneut haben Klimaschutz-Aktivisten in Berlin Ausfahrten der Stadtautobahn blockiert. Am Montagmorgen traf es die Ausfahrten Messedamm und Konstanzer Straße in Charlottenburg-Wilmersdorf sowie die Oberlandstraße in Neukölln, wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) und die Polizei mitteilten. Als Folge bildeten sich Staus. Die Polizei räumte die Blockaden recht zügig und nahm 21 Blockierer vorläufig fest. Ihre Personalien sollten festgestellt werden für mögliche Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten und Straftaten.

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Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hatte angekündigt, dass die Polizei versuchen werde, mit gezielten Maßnahmen die Blockadeaktionen zu verhindern oder schnell aufzulösen. Die kleine Gruppe „Aufstand der letzten Generation“ blockiert seit Ende Januar immer wieder Autobahnausfahrten, vor allem in Berlin, aber auch in Hamburg und München. Sie fordern ein sofortiges „Essen-Retten-Gesetz“ und eine Agrarwende, um Klimagase aus der Landwirtschaft zu reduzieren. Autofahrer reagierten wütend und zum Teil aggressiv. Die Polizei stellte Dutzende Strafanzeigen wegen Nötigung und Widerstands.

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Kritik gab es auch aus Teilen der Politik, weil durch die Aktionen der Verkehr und auch Menschen gefährdet werden könnten.

RND/dpa

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