Kramp-Karrenbauer: Genieße Privilegien, „um die mich viele beneiden“

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer: „Ich verdiene sehr gut, gemessen an dem, was viele Menschen in Deutschland haben.“

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer: „Ich verdiene sehr gut, gemessen an dem, was viele Menschen in Deutschland haben.“

Berlin. Die CDU-Generalsekretärin und frühere saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer führt nach eigener Einschätzung ein privilegiertes Leben. „Ich verdiene sehr gut, gemessen an dem, was viele Menschen in Deutschland haben“, sagte die Kandidatin für den CDU-Vorsitz am Donnerstag in einer Fragerunde der „Bild“-Zeitung. Außerdem habe sie „kleine Privilegien, um die mich viele beneiden“ – die Tatsache, dass sie in Berlin nie einen Parkplatz suchen müsse, weil sie einen Fahrer habe. „All das ist mir sehr bewusst“, sagte Kramp-Karrenbauer. Ihr Konkurrent um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, hatte sich in einer ähnlichen Fragerunde als Millionär zu erkennen gegeben – und zugleich gesagt, er zähle sich zur gehobenen Mittelschicht.

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Ihren eigenen Verdienst als CDU-Generalsekretärin bezifferte Kramp-Karrenbauer nicht. „Das ist ungefähr das, was ich vorher als Ministerpräsidentin auch hatte“, sagte sie lediglich. Genaueres können man in Tabellen nachlesen. Die 56-Jährige betonte außerdem, sie bezweifele, dass es ein wirklicher Lebenszweck sei, Millionär zu werden. Es sei gut, wenn man sich keine Sorgen machen müsse, ob das Geld bis zum Monatsende reiche, zu einem guten Leben gehöre aber wesentlich mehr.

Kramp-Karrenbauer, Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn sowie eine Reihe weithin unbekannter Kandidaten bewerben sich um den CDU-Parteivorsitz. Entschieden wird auf einem Parteitag am 7. Dezember in Hamburg.

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Gehört Merz wirklich zur "gehobenen Mittelschicht"? Lesen Sie hier nach, wie sich Mittelschicht definieren lässt und ob Merz' Standpunkt haltbar ist.

Von RND/dpa

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