Kein Abzug von Kiew und Tschernihiw

Kreml gibt „Umgruppierung“ von Truppen in Ukraine zu

Russlands Verteidigungsministeriumssprecher Igor Konaschenkow.

Russlands Verteidigungsministeriumssprecher Igor Konaschenkow.

Moskau. Russlands Verteidigungsministerium hat eine „Umgruppierung“ seiner Truppen bei den ukrainischen Städten Kiew und Tschernihiw bestätigt. „In den Gebieten Kiew und Tschernihiw findet eine geplante Umgruppierung von Truppen statt“, sagte Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow am Mittwochabend in Moskau. Russlands Soldaten hätten dort ihre Hauptaufgaben erfüllt. Das Ziel der Truppenverlegung sei „vor allem der Abschluss der Operation zur vollständigen Befreiung des Donbass“.

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Nach Gesprächen mit der Ukraine hatte Russland am Dienstag zugesagt, seine Kampfhandlungen bei Kiew und Tschernihiw deutlich zurückzufahren. Die ukrainische Militärführung sprach daraufhin bereits von einer Umgruppierung. Der „sogenannte Truppenabzug“ sei eher eine Rotation von Einheiten, mit der die ukrainische Militärführung getäuscht werden solle, teilte der ukrainische Generalstab in der Nacht mit. Auch solle damit das falsche Bild gezeichnet werden, dass der Plan zur Einkesselung Kiews aufgegeben werde.

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Aus dem russischen Verteidigungsministerium hieß es nun einmal mehr, eine „erste Etappe“ der „militärischen Spezialoperation“ - wie Moskau den Krieg gegen das Nachbarland nennt - sei erfolgreich beendet worden. Die russischen Truppen bei Kiew und Tschernihiw hätten die ukrainische Armee gezwungen, in den vergangenen Wochen ihre Mittel und Ressourcen dort zu bündeln, sagte Konaschenkow.

RND/dpa

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