Deutschland in der Krise

Lindner: Können mit Konjunkturentwicklung nicht zufrieden sein

Christian Lindner (FDP), Bundesminister der Finanzen.

Christian Lindner (FDP), Bundesminister der Finanzen.

Washington. Finanzminister Christian Lindner hat eingeräumt, dass Deutschland wirtschaftlich deutlich schlechter durch die Inflations- und Energiekrise kommt als viele andere Länder. „Deutschland kann nicht zufrieden sein damit, wie wir im nächsten Jahr uns wirtschaftlich entwickeln“, betonte der FDP-Politiker am Mittwoch am Rande der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds in Washington.

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„Im Vergleich zu anderen Industrienationen hat Deutschland offensichtlich große Hausaufgaben mitzunehmen aus Washington nach Deutschland“, sagte Lindner. „Wir können jedenfalls nicht damit zufrieden sein, dass wir von den Industrienationen jetzt die schwächste wirtschaftliche Entwicklung haben, parallel zu sehr hohen Inflationsraten.“

Dass Deutschland so schlecht durch die Krise komme, liege zwar zum einen an der besonderen energiepolitischen Abhängigkeit und der internationalen Exponiertheit als Exportnation. Zugleich aber gebe es auch „länger bestehende Defizite unserer Wettbewerbsfähigkeit, an denen wir systematisch in den nächsten Jahren werden arbeiten müssen“. Dabei gehe es nicht nur um die Industrie, sondern auch um den Mittelstand.

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Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr wegen der Energiekrise deutlich gesenkt und erwartet nur noch ein kleines Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent, im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaft sogar um 0,4 Prozent schrumpfen.

RND/dpa

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