Bayerns Ministerpräsident

Markus Söder will nicht erneut für den Kanzlerposten kandidieren

Markus Söder beim CSU-Parteitag.

Markus Söder beim CSU-Parteitag.

Bonn. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder möchte in der Zukunft nicht erneut für den Kanzlerposten kandidieren und lehnt auch ein schwarz-grünes Bündnis auf Bundesebene wie in seinem Bundesland ab, wie er in einem Interview des Fernsehsenders Phoenix bekräftigte. „Ein bayerischer Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender, der bewegt eine Menge in Deutschland, mit dem muss man immer rechnen, aber nicht für eine Kanzlerkandidatur“, so seine Worte. Söder hatte 2021 seinem damaligen CDU-Kontrahenten Armin Laschet den Vortritt als Kandidat der Unionsparteien lassen müssen.

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„Schwarz-Grün ist aus meiner Sicht keine Option – für Bayern auch nicht“, sagte Söder in dem Interview weiter und berief sich dabei auch auf die Entwicklung der Grünen im vergangenen Jahr. „Es ist eine große Enttäuschung über die Grünen da.“ Er habe eigentlich gedacht, dass die Grünen „eine neue Partei“ geworden seien. Doch die Debatten um die Kernkraft widerlegten dies für ihn.

Söder: „Grünen eigentlich in den Siebzigerjahren stecken geblieben“

„Die Debatte um die Atomkraftwerke zeigt, dass die Grünen eigentlich in den Siebzigerjahren stecken geblieben sind, es kommt nichts Neues hinzu“, äußert Söder deutliche Kritik an der Partei. Er plädiere dafür, die Kernkraft bis 2024 als Energieträger beizubehalten, „vielleicht sogar länger“.

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Auch mit Kritik an der Ampelregierung sparte Söder in dem Interview nicht und sprach von Verunsicherung und Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger. „Viele sind der Überzeugung, es geht in die falsche Richtung“, ist er sich im Gespräch mit Phoenix sicher. „Das Gendern, die Vorschriften, was man essen soll, all diese Debatten sind abenteuerlich.“ Die CSU gebe denen eine Stimme, die sich ihr Leben nicht vorschreiben lassen wollten.

RND/hsc

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