Mattis spricht sich für diplomatische Lösung aus

Jim Mattis ist zwar ein Ex-General, als US-Verteidigungsminister setzt in Krisen auf Verhandlung.

Jim Mattis ist zwar ein Ex-General, als US-Verteidigungsminister setzt in Krisen auf Verhandlung.

Neu Delhi. Die USA wollen nach den Worten von Verteidigungsminister Jim Mattis den Konflikt mit Nordkorea auf diplomatischem Weg lösen. Mattis erklärte am Dienstag während eines Besuchs in Indien, Ziel sei ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms. China forderte beide Seiten auf, ihr Wortgefecht zu beenden und Gespräche zu ermöglichen.

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Die USA hätten weiterhin die Fähigkeit zur Abschreckung gegenüber Nordkorea, aber auch die Diplomatie solle gestärkt werden, sagte Mattis in Neu Delhi. „Unser Ziel ist es, das diplomatisch zu lösen“, erklärte er.

Es werde keinen Gewinner geben, wenn es zu einem Konflikt auf der koreanischen Halbinsel komme, warnte China. Ein Sprecher des Außenministeriums bekräftigte damit die bereits zuvor geäußerte Aufforderung aus Peking, alle Beteiligten sollten Provokationen vermeiden. Auch Südkorea mahnte zur Vorsicht, um den Konflikt nicht weiter anzuheizen.

Trump drohte Nordkorea abermals auf Twitter

Erst kurz zuvor wiesen die USA Vorwürfe aus Nordkorea zurück, US-Präsident Donald Trump habe dem Land in einem Tweet den Krieg erklärt. Dies habe der Präsident nicht getan, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, am Montag. Damit widersprach sie dem nordkoreanischen Außenminister Ri Yong Ho. Der sagte zuvor, nach Trumps Kriegserklärung habe sein Land laut UN-Charta das Recht, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dazu zähle etwa, strategische US-Bomber abzuschießen, auch wenn sie noch nicht in nordkoreanischem Luftraum seien.

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In seinem Tweet schrieb Trump am Samstag, er habe den nordkoreanischen Außenminister bei den UN gehört. Wenn dieser die Gedanken des „kleinen Raketenmannes“ wiederhole, würden „sie (die Nordkoreaner) nicht mehr lange hier sein“. Mit dem Wort „Raketenmann“ bezog sich Trump auf Machthaber Kim Jong Un.

Twitter entfernte die Äußerungen Trumps nicht, weil sie einen Nachrichtenwert hätten und von öffentlichem Interessen seien, erklärte das Unternehmen am Montag. In den Richtlinien des Kurznachrichtendienstes heißt es, dass die Nutzer nicht mit Gewalt drohen dürfen

Von AP/RND

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