Merkel und Trump machen Druck auf Russland

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, links) und US-Präsident Donald Trump.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, links) und US-Präsident Donald Trump.

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Donald Trump drängen nachdrücklich auf eine Einhaltung der in einer UN-Resolution geforderten Waffenruhe in Syrien. Merkel und Trump stimmten in einem Telefonat darin überein, dass das syrische Regime und dessen russische und iranische Verbündeten die Resolution des UN-Sicherheitsrates umgehend und vollständig umsetzen müssten, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag mitteilte.

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Merkel und Trump forderten Russland in dem Telefonat am Donnerstagabend auf, seine Beteiligung an der Bombardierung des Rebellengebietes Ost-Ghuta zu beenden und das Assad-Regime zu einem Stopp der Offensivoperationen gegen zivile Gebiete zu bewegen. Zudem müsse das syrische Regime für die weitere Verschlechterung der humanitären Lage in Ost-Ghuta zur Rechenschaft gezogen werden. Dies gelte sowohl für den Einsatz von Chemiewaffen durch das Assad-Regime als auch für dessen Angriffe gegen Zivilisten und die Blockadehumanitärer Unterstützung. Die türkischen Angriffe im Kurdengebiet Afrin wurden in der Mitteilung nicht erwähnt.

Thema des Telefonats waren auch die jüngsten Atomwaffenpläne Moskaus. Merkel und Trump zeigten sich laut Seibert besorgt über die jüngsten Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Deutschland und die USA befürchteten "negative Auswirkungen auf internationale Bemühungen zur Rüstungskontrolle". Putin hatte am Donnerstag bei seiner Rede an die Nation eine Serie neuer, angeblich nicht abfangbarer Nuklearwaffen vorgestellt.

Von RND/dpa

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