Mexiko setzt Millionen-Kopfgeld auf Kartellboss aus

Jalisco Nueva Generación wurde 2010 gegründet und galt schon fünf Jahre später als eines der mächtigsten mexikanischen Drogenkartelle.

Jalisco Nueva Generación wurde 2010 gegründet und galt schon fünf Jahre später als eines der mächtigsten mexikanischen Drogenkartelle.

Hannover/Mexiko-Stadt. Die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft hat ein Kopfgeld in Höhe von 30 Millionen Pesos (1,4 Millionen Euro) auf den Chef des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación ausgesetzt. Das Geld erhalte, wer Informationen liefert, die zur Festnahme von Nemesio Oseguera Cervantes alias „El Mencho“ führen, teilte die Behörde am Mittwoch mit.

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Damit zählt der Kartellboss zu den wichtigsten Zielen der mexikanischen Sicherheitskräfte. Allerdings ist das Kopfgeld noch immer nur halb so hoch wie die Belohnung, die auf den legendären Chef des Sinaloa-Kartells Joaquín "El Chapo" Guzmán ausgesetzt war, der mittlerweile in den USA in Haft sitzt.

Das Kartell Jalisco Nueva Generación ist innerhalb weniger Jahre zum mächtigsten Akteur in der mexikanischen Unterwelt aufgestiegen und macht vor allem zum Nachteil des von internen Revierkämpfen geschwächten Sinaloa-Kartells schnell an Boden gut. Die Bande greift auch immer wieder staatliche Sicherheitskräfte an. Bei Kämpfen mit Soldaten und Polizisten schossen ihre Mitglieder sogar einen Militärhubschrauber ab.

Von RND/dpa

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