Milliardenschwerer Waffendeal: USA liefert Militärtransportflugzeuge an Ägypten - trotz Kritik

Militärtransportflugzeugen vom Typ Super Hercules C-130 der neuseeländischen Luftwaffe. (Symbolbild)

Militärtransportflugzeugen vom Typ Super Hercules C-130 der neuseeländischen Luftwaffe. (Symbolbild)

Die US-Regierung hat mit einem milliardenschweren Waffendeal mit Ägypten für Irritationen gesorgt. Am Dienstag billigte das Außenministerium den Verkauf von zwölf Militärtransportflugzeugen vom Typ Super Hercules C-130 sowie damit verbundene Ausrüstung im Wert von 2,2 Milliarden Dollar (rund 1,9 Milliarden Euro). Hinzu kommt ein Radarsystem zur Luftverteidigung für geschätzte 355 Millionen Dollar.

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Kurz vor Bekanntgabe des Deals appellierten sechs demokratische Kongressabgeordnete an Außenminister Antony Blinken, Militärhilfen für Ägypten im weitaus kleineren Umfang von 130 Millionen Dollar, die im vergangenen Jahr eingefroren wurden, wegen der Menschenrechtslage im Land nicht freizugeben.

Das Außenministerium betonte, der jüngste Waffendeal habe mit der eingefrorenen Militärhilfe für Ägypten nichts zu tun. Bei dem aktuellen Rüstungsgeschäft gehe es darum, die nationale Sicherheit der USA zu stärken, indem ein wichtiger Verbündeter und strategischer Partner im Nahen Osten unterstützt werde.

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Im September hatte Blinken erklärt, dass die US-Regierung Ägypten zwar Militärhilfe in Höhe von 300 Millionen Dollar zukommen lasse, jedoch weitere 130 Millionen aus dem Paket zurückhalte, bis die Regierung in Kairo entschlossen Sorgen im Hinblick auf die dortige Menschenrechtslage ausräume. Unklar blieb zunächst, ob der jüngste Waffendeal als Hinweis zu verstehen ist, dass der US-Außenminister die Bedingungen an Ägypten nun als erfüllt ansieht.

RND/AP

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