Mindestens 93.000 Euro für Thomas Kemmerich – so reagiert Twitter

Thomas Kemmerich, gewählter Ministerpräsident von Thüringen.

Thomas Kemmerich, gewählter Ministerpräsident von Thüringen.

Berlin. Der FDP-Politiker Thomas Kemmerich war überraschend als Ministerpräsident von Thüringen gewählt worden – mit den Stimmen der AfD. Nach massiver Kritik kündigte Kemmerich nur 24 Stunden später seinen Rücktritt an. Trotz der kurzen Amtszeit stehen ihm Bezüge zu.

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Wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtete, setzt sich die Summe für Kemmerichs Bezüge aus mehreren Bestandteilen zusammen. Das Grundgehalt liegt in dem ostdeutschen Bundesland bei 16.617,74 Euro brutto im Monat. Dazu kommt eine Dienstaufwandsentschädigung von 766 Euro. Weil Kemmerich verheiratet ist, erhält er zudem einen Familienzuschlag in Höhe von 153 Euro, wie das Ministerium mitteilte. Zusammen ergibt dies einen Betrag von 17.536,74 Euro. Mit seiner eintägigen Amtszeit, die rechtlich wie ein Monat behandelt wird, hat Kemmerich auch Anspruch auf das Übergangsgeld erworben.

In den sozialen Netzwerken sorgt das für Diskussionen. Während die einen spotten und die anderen dies kritisieren, machen wieder andere Vorschläge, wie Kemmerich mit dem Geld etwas Sinnvolles anstellen könnte.

Spott kommt erwartungsgemäß vom Satiremagazin „Der Postillon“ – allerdings weniger auf seine Bezüge, als auf seine kurze Amtszeit bezogen.

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Zusammengerechnet kommt Kemmerich auf 93.005,07 Euro – für eine offizielle Amtszeit von gerade einmal 24 Stunden. Das scheint einige Leute auf Ideen zu bringen...

Auch Forderungen, Kemmerich solle sein Gehalt spenden, liest man auf Twitter des Öfteren. Bei der Frage, an wen das Geld denn gehen könnte, finden die Twitterer interessante Antworten.

Zudem werden Stimmen über alternative Einnahmequellen laut. Vergleiche zu Gehältern in ähnlicher Höhe durch TV-Formate häufen sich.

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Durchaus lassen sich auch ernsthaftere Tweets finden. So heben einige etwa die Gehaltsdebatte um Kemmerich auf eine höhere Ebene. Die Höhe der Gehälter sei keine individuelle Angelegenheit, sondern könne generell bei Politikern hinterfragt werden.

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