Nach Charlottesville: Demonstranten zerstören Südstaaten-Statue

Konföderierten-Denkmal in Durham.

Konföderierten-Denkmal in Durham.

Durham. Erst legte eine Frau eine Schlinge um den Hals der Figur. Dann begannen Umstehende, an der Schlinge zu ziehen und die Statue zu stürzen – Menschen traten auf das gefallene Symbol ein. Bei einem Protest gegen weiße Rassisten in Durham im US-Bundesstaat North Carolina haben Demonstranten am Montag (Ortszeit) ein Denkmal für Soldaten der ehemaligen Südstaaten Amerikas zerstört.

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Nach Angaben der Veranstalter war die Aktion eine direkte Antwort auf die Zusammenstöße von Rassisten und Gegendemonstranten in Charlottesville (Virginia). Das bronzene Monument vor dem Gerichtsgebäude der Stadt stammt aus dem Jahr 1924 und stand für Soldaten, die auf der Seite der Konföderierten im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861–1865) starben. Die Südstaaten wollten damals die Sklaverei beibehalten.

Am Samstag war es bei der Kundgebung in der Universitätsstadt Charlottesville zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Nach der Attacke eines mutmaßlichen Rechtsextremisten mit einem Auto starb eine 32-jährige Frau, 19 Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Zwei Polizisten starben zudem in einem Helikopter.

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Von dpa/RND

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