Neue Aufgaben für Sean Spicer?

Pressesprecher auf Abruf: Sean Spicer.

Pressesprecher auf Abruf: Sean Spicer.

Washington. Die täglichen Pressekonferenzen hatten Sean Spicer zu einem prominenten Gesicht der Trump-Regierung gemacht. Doch nun könnte der Pressesprecher eine strategische Rolle im Kommunikationsteam der US-Regierung übernehmen und damit künftig deutlich weniger in der Öffentlichkeit auftreten.

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Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AP am Montag von einem hochrangigen US-Regierungsmitarbeiter sowie drei weiteren Personen, die mit der möglichen Personalveränderung vertraut waren. Den Vertretern zufolge hat Spicer bereits mit möglichen Nachfolgern gesprochen.

CNN-Starreporter schimpft über Spicer

Der Pressesprecher legte sich in der Vergangenheit immer wieder mit Reportern an. Schon zu Beginn seines Amtes warf er Journalisten vor, falsche Zuschauer-Zahlen bei der Trumps-Vereidigung genannten zu haben. Auch scheute er sich nicht, Vergleiche zwischen Adolf Hitler und Syriens Machthaber Baschar al-Assad anzustellen. Die musste er später wieder zurücknehmen.

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Das Verhältnis zwischen dem Weißen Haus und der Presse verschlechterte sich seit dem Amtsantritt Donald Trumps rapide.

Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Im Dauerstreit zwischen Medienvertretern und dem Weißen Haus hat CNN-Starreporter Jim Acosta nun nachgelegt und Spicer als „nutzlos“ bezeichnet.

„Der Pressesprecher gelangt an einen Punkt, wo er regelrecht nutzlos ist“, sagte Acosta im CNN-Fernsehen. Spicer beantworte Journalistenfragen unzulänglich, aber das sei längst nicht alles.

Acosta reagierte auch auf die Praxis des Weißen Hauses, für einen Teil der täglichen Presse-Briefings keine Kameras oder professionellen Tonaufnahmen mehr zuzulassen. Bisher war ein großer Teil der Briefings frei zugänglich in alle Welt übertragen worden. Spicer macht jetzt einen Teil der Informationen aber nur noch einem kleinen Kreis von Reportern zugänglich.

Von RND/ap/dap

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