Niederländischer Premier Rutte durfte sterbende Mutter nicht besuchen

Der niederländische Regierungschef Mark Rutte. (Archivfoto)

Der niederländische Regierungschef Mark Rutte. (Archivfoto)

Die Isolation hat in der Corona-Krise auch für emotionale Notfälle gesorgt. So durften und dürfen zum Teil auch heute noch Verwandte ihre Angehörigen im Altersheim nicht besuchen. Auch das Abschiednehmen von sterbenden Menschen war in vielen Fällen nicht möglich – überall auf der Welt.

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Betroffen von diesen Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus war auch der niederländische Regierungschef Mark Rutte. Dessen Mutter war Mitte Mai verstorben, wie unter anderem das “Algemeen Dagblad” berichtet. Die Zeitung zitiert aus einer Erklärung Ruttes: “Neben dem großen Leid und all den schönen Erinnerungen sind meine Familie und ich auch dankbar, dass wir sie so lange bei uns haben durften.”

Ruttes Mutter nicht an Coronavirus gestorben

Ruttes Mutter war laut dem Bericht in einem Pflegeheim in Den Haag untergebracht, in dem das Coronavirus ausgebrochen war. Sie starb allerdings nicht an dem Virus, kurz vor ihrem Tod war sie darauf getestet worden.

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Der Regierungschef selbst konnte dennoch aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht von ihr Abschied nehmen. “Der Premierminister hat sich an alle Regeln gehalten”, zitiert unter anderem der britische “Guardian” unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP einen Sprecher Ruttes in Bezug auf die Frage, ob er seine Mutter vor ihrem Tod noch besucht habe.

RND/das

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