Nicht aus medizinischen Gründen

Niedersachsen: Gericht kippt Maskenpflicht in Clubs und Bars

In Niedersachsen müssen Besucher von Clubs und Bars fortan keine Masken mehr tragen (Symbolbild).

In Niedersachsen müssen Besucher von Clubs und Bars fortan keine Masken mehr tragen (Symbolbild).

Hannover. In Niedersachsen können Besucherinnen und Besucher von Clubs, Diskotheken und Shishabars künftig auf das Tragen einer Maske verzichten. Das ist die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Lüneburg, wie die „Neue Presse“ (NP) berichtet. Das Gericht hat am Freitag die Maskenpflicht in entsprechenden Einrichtungen mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die Betreiberin einer Diskothek in Osnabrück habe sich gegen diese Regelung gewandt.

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Grund der Entscheidung soll aber nicht der Zweifel an der Wirksamkeit der Maßnahme gewesen sein. Stattdessen begründete das Gericht seine Entscheidung mit einer fehlenden Regelung des Landes, wie trotz Maske ein Getränk getrunken werden könne, heißt es im Bericht.

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Seit vergangener Woche Freitag dürfen Clubs und Diskotheken im Bundesland wieder öffnen. Bislang durfte die Maske nur am Sitzplatz abgenommen werden, beim Tanzen musste sie getragen werden. Die Zugangsregel ist in dem Beschluss nicht thematisiert – somit gilt im Innen- und Außenbereich dieser Betriebe weiterhin die 2G-plus-Regel. Wer nicht gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen ist, bekommt keinen Zugang. Wer noch keine dritte Impfung hatte, benötigt zusätzlich einen negativen Test. Jugendliche unter 18 Jahren sind laut Landesregierung von diesen Vorgaben im Gegensatz zu anderen Bereichen bei Clubs und Diskotheken nicht ausgenommen.

Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass die niedersächsische Landesregierung diesen Beschluss zur Kenntnis nehme und dies zur Folge habe, dass die entsprechende Regelung in der Corona-Verordnung ab sofort nicht mehr angewandt werde. Mehrere Corona-Regeln der Landesregierung wurden vom OVG gekippt, etwa die 2G-Regel im niedersächsischen Einzelhandel kurz vor Weihnachten oder im Februar die Obergrenze bei Veranstaltungen unter freiem Himmel.

RND/jst/dpa

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