Deutsch-russische Gaspipeline

Politologe Muno: Forderung nach Öffnung von Nord Stream 2 populistisch

Blick auf Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 2. (Archivbild)

Blick auf Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 2. (Archivbild)

Rostock. Der Rostocker Politologe Wolfgang Muno hat Forderungen nach einer Öffnung der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 als populistisch abgelehnt. Mit solchen nach seiner Ansicht unrealistischen Forderungen fische man am „trüben rechten Rand“, sagte der Wissenschaftler der Deutschen Presse-Agentur.

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„Das ist im Grunde genommen billiger Populismus“, kritisierte Muno entsprechende Forderungen etwa von Kommunalpolitikern im Nordosten, wo die Pipeline ankommt.

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„Warum sollte jetzt durch Nord Stream 2 plötzlich Gas fließen?“

„Warum sollte jetzt durch Nord Stream 2 plötzlich Gas fließen?“ Russland liefere schließlich durch Nord Stream 1 auch kein Gas, unter Vorwänden, wie Muno sagte. „Russland dreht uns ja gerade den Gashahn ab und zeigt ja, dass es einfach überhaupt kein verlässlicher Handelspartner mehr ist.“ Die Abkopplung von russischen Abhängigkeiten sei „alternativlos“ geworden.

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Hinter den zunehmenden Protesten in der aktuellen Energiekrise steckten berechtigte Ängste etwa von Unternehmern, die um ihre Betriebe fürchteten. Diese vermengten sich allerdings mit aus seiner Sicht unmöglichen Forderungen - etwa nach einem Ende der Sanktionen gegen Russland oder der Öffnung von Nord Stream 2. Mit Blick auf die Proteste sagte Muno: „Ob das jetzt eine Massenbewegung wird? Das ist schwierig zu sagen. Das sehe ich jetzt aber noch nicht.“

RND/dpa

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