Nach der Landtagswahl

Wer ist die neue „First Lady" Rosemarie Kerkow-Weil?

Foto: Rosemarie Kerkow-Weil (links) und Stephan Weil am Wahlsonntag auf dem Weg ins Wahllokal in Hannover-Kirchrode.

Rosemarie Kerkow-Weil (links) und Stephan Weil am Wahlsonntag auf dem Weg ins Wahllokal in Hannover-Kirchrode.

Hannover. Die 58-Jährige ist die Ehefrau von Stephan Weil, hat aber ihre eigene Karriere als Professorin an der Hochschule Hannover. Sie meidet die Medien eher und agiert lieber im Hintergrund - viele Niedersachsen kennen die Frau an Weils Seite gar nicht.

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In die Schlagzeilen geriet die 58-Jährige bislang nur in ihrer Funktion als Präsidentin der Hochschule Hannover: Mitte Januar reichte der Hochschulsenat einen Antrag zu Abwahl des Präsidiums ein, an dessen Spitze Kerkow-Weil steht. Dem Team um Präsidentin Prof. Rosemarie Kerkow-Weil wird ein autoritärer Führungsstil vorgeworfen. Zudem gibt es einen Streit um Zulagen für Professoren, die das Präsidium vor dem Hintergrund der schwierigen Finanzlage der HsH gekürzt hatte.

Die Frau mit dem brünetten, schulterlangen Bob war vor ihrer wissenschaftlichen Karriere im Gesundheitsbereich tätig: Sie ist gelernte Arzthelferin und war rund zehn Jahre lang leitende Kinderkrankenschwester in der Kinderheilanstalt Hannover. Heute lehrt sie an der Fachhochschule im Bereich Pflege und Gesundheit. Auch ihre Dissertation beschäftigte sich mit dem Thema Pflege.

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Kerkow-Weil stammt aus dem Kreis Nienburg und ist seit 1987 mit Weil verheiratet. Im gleichen Jahr kam auch der gemeinsame Sohn auf die Welt.

In einem Interview mit der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" sagte Kerkow-Weil im Sommer 2011 auf die Frage, wie sie mit der Öffentlichkeit durch das Amt ihres Mannes umgehe: "Er ist nun mal mein Mann. Wir trennen zwischen privaten und dienstlichen Themen, das wird auch künftig so sein." Doch damals war Stephan Weil lediglich Oberbürgermeister in Hannover - mit dem Ministerpräsidentenamt könnte auf die Eheleute noch einiges zu kommen. 

dpa/sup

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