Ruhani gewinnt Präsidentenwahl im Iran

Hassan Ruhani, der alte und neue Präsident des Irans.

Hassan Ruhani, der alte und neue Präsident des Irans.

Teheran. Laut Innenministerium lag die Wahlbeteiligung bei mehr als 70 Prozent. Schon im Laufe der Abstimmung am Freitag hatte sich eine besonders hohe Wahlbeteiligung abgezeichnet. Wegen des großen Andrangs hatten die mehr als 63 000 Wahllokale länger geöffnet.

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In der Islamischen Republik wurde zum ersten Mal seit dem internationalen Atomabkommen 2015 gewählt. Daher galt die Abstimmung auch als eine Art Referendum über Ruhanis moderate Politik. Im Zuge des Abkommens hatte sich der Iran bereiterklärt, sein Atomprogramm zu beschränken - im Gegenzug wurden Sanktionen abgebaut.

Ruhani: Wahlsieger muss Unterstützung des gesamten Landes bekommen

Am Freitagmorgen hatte der Oberste Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, symbolisch die erste Stimme abgegeben. „Das Schicksal des Landes liegt in der Hand aller Menschen“, sagte er mit Blick auf die Wahlberechtigten und eine hohe Beteiligung.

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Ruhani und Raissi hatten jeweils bei ihrer Stimmabgabe gefordert, dass die Zeit nach der Wahl gerecht ablaufen sollte: Ruhani forderte, der Wahlsieger müsse die Unterstützung des gesamten Landes bekommen. Raissi wies daraufhin, dass das Wahlergebnis akzeptiert werden müsse.

Von RND/dpa

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