Gefahr ist „zunehmend real“

Russland könnte Atomwaffen einsetzen: Japan warnt vor steigendem Risiko

Der japanische Premierminister Fumio Kishida mit US-Präsident Joe Biden in Brüssel am Donnerstag.

Der japanische Premierminister Fumio Kishida mit US-Präsident Joe Biden in Brüssel am Donnerstag.

Der japanische Premierminister Fumio Kishida hat am Samstag vor der Gefahr gewarnt, dass Russland seine Atomwaffen einsetzen könnte. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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Die Aussicht auf diese Gefahr sei „zunehmend real“, sagte Kishida bei einem Besuch des japanischen US-Botschafters in der Stadt Hiroshima. Im zweiten Weltkrieg hatte das amerikanische Militär eine Atombombe über der Stadt abgeworfen – dies war der erste Kriegseinsatz mit einer nuklearen Waffe.

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Japan hat sich in der Vergangenheit immer wieder gegen die Aufrüstung mit nuklearen Waffen ausgesprochen. Es ist bislang das einzige Land, das mit Atomwaffen getroffen worden ist. Kishida erhoffe sich von dem Besuch des US-Botschafters in Hiroshima ein „starkes Zeichen an die internationale Gemeinschaft“ im Angesicht der möglichen Gefahr eines russischen Nuklearangriffs.

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Erst kürzlich hatte der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates und Ex-Präsident, Dmitri Medwedew, vier Bedingungen formuliert, unter denen Russland seine Atomwaffen einsetzen würde. Auch im Falle einer „Provokation“ durch die Nato würden russische Nuklearwaffen eingesetzt, sagte zudem der UN-Vizebotschafter Russlands, Dmitri Polyanskiy.

RND/alx

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