Sanders liest Brief vor – und sorgt für Spott

Die Sprecherin des US-Präsidenten Donald Trump, Sarah Huckabee Sanders.

Die Sprecherin des US-Präsidenten Donald Trump, Sarah Huckabee Sanders.

Washington. Auch in politisch bereits ungewöhnlichen Zeiten geht es in Washington immer noch etwas ungewöhnlicher. Statt mit drängenden Themen wie dem Streit über die Krankenversicherung, dem Konflikt mit Nordkorea oder dem Bann von Transgendern aus dem US-Militär begann das tägliche Briefing des Weißen Hauses am Mittwoch mit der Verlesung des Briefes eines Neunjährigen.

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Sarah Huckabee Sanders, Donald Trumps neue Sprecherin, zitierte aus dem Brief eines Jungen namens Dylan. Dylan liebe Trump und wolle dessen Freund sein. Er habe eine Trump-Motto-Geburtstagsparty gefeiert und verstehe überhaupt nicht, warum viele Leuten den Präsidenten nicht leiden könnten. "Sie sind mein Lieblingspräsident. Mein Kuchen hatte die Form Ihres Kopfes", zitiert sie den Jungen. "Falls du jemals in Washington sein solltest, zeigen wir dir das Weiße Haus", versprach Huckabee Sanders.

Beim Kurznachrichtendienst Twitter sorgte das Verlesen des Briefes für Belustigung: „Ich glaube nicht, dass ein Kind einen so netten Brief an den Präsidenten geschrieben hat. Das ist Erics Handschrift“, schrieb eine Nutzerin. Eric ist einer von drei Söhnen Trumps.

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Ein anderer Nutzer mutmaßte, Trump habe den Brief selbst geschrieben und postete das Foto eines schreibenden Trumps dazu.

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Sanders sagte, so etwas wie das Verlesen solcher Briefe solle nun Standard für die Briefings werden. Ob dabei dann TV-Kameras und Aufzeichnungen wieder manchmal untersagt werden, wie in den vergangenen Wochen mehr und mehr üblich, sagte sie nicht.

Von RND/are/dpa

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