Nächtliche Verhandlungen

Scholz-Panne zum Start des Nato-Gipfels - Anstatt des Kanzlers kam der König

Die Staats-und Regierungschefs der Nato-Staaten stehen vor Beginn eines Nato-Sondergipfels beim Familienfoto im Nato-Hautquartier. In der ersten Reihe stehen (l-r) Jens Stoltenberg, Nato-Generalsekretär, Joe Biden, Präsident der USA, Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, und Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei. In der zweiten Reihe vertritt Rüdiger König, (2.v.r). Ständiger Vertreter Deutschlands bei der Nato, zwischen Kyriakos Mitsotakis, Ministerpräsident von Griechenland, und Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, den noch abwesenden Bundeskanzler Scholz.

Die Staats-und Regierungschefs der Nato-Staaten stehen vor Beginn eines Nato-Sondergipfels beim Familienfoto im Nato-Hautquartier. In der ersten Reihe stehen (l-r) Jens Stoltenberg, Nato-Generalsekretär, Joe Biden, Präsident der USA, Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, und Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei. In der zweiten Reihe vertritt Rüdiger König, (2.v.r). Ständiger Vertreter Deutschlands bei der Nato, zwischen Kyriakos Mitsotakis, Ministerpräsident von Griechenland, und Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, den noch abwesenden Bundeskanzler Scholz.

Brüssel. Bundeskanzler Olaf Scholz hat beim Nato-Sondergipfel zu Russlands Krieg gegen die Ukraine für ungewollte Aufregung gesorgt. Der SPD-Politiker kam am Donnerstagvormittag erst mit deutlicher Verspätung zu dem Spitzentreffen in der Brüsseler Bündniszentrale an. In Folge verpasste er sowohl das traditionelle Familienfoto als auch die Eröffnung der Sitzung durch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

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Auf dem Familienfoto zu dem Gipfeltreffen ist an Stelle von Scholz nun der der ständige Vertreter Deutschlands bei der Nato verewigt. Botschafter Rüdiger König steht dort in der zweiten Reihe zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis. Vor ihm sind der britische Premierminister Boris Johnson und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zu sehen.

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40 Minuten verspätet wegen Koalitionsverhandlungen

Grund für die Verspätung waren nach Angaben aus dem Umfeld des Kanzlers die nächtlichen Verhandlungen über das Entlastungspaket für die hohen Energiepreise im Koalitionsausschuss, an denen Scholz teilgenommen hatte. Erst am Morgen, kurz vor 8 Uhr, wurde in Berlin eine Einigung erzielt. Scholz kam deswegen 40 Minuten später als ursprünglich geplant im Nato-Hauptquartier an. Im abhörsicheren Tagungssaal traf er erst gegen 10.20 Uhr ein.

RND/dpa

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