Auch ein Kind unter den Verletzten

Sechs Tote und elf Verletzte bei Raketenangriffen in Lwiw

Schwarzer Rauch steigt in den Himmel über der Stadt auf. Bei Raketenangriffen auf die westukrainische Großstadt Lwiw (Lemberg) sind nach dortigen Behördenangaben mindestens sechs Menschen getötet und elf weitere verletzt worden.

Schwarzer Rauch steigt in den Himmel über der Stadt auf. Bei Raketenangriffen auf die westukrainische Großstadt Lwiw (Lemberg) sind nach dortigen Behördenangaben mindestens sechs Menschen getötet und elf weitere verletzt worden.

Lwiw. Bei Raketenangriffen auf die westukrainische Großstadt Lwiw (Lemberg) sind nach dortigen Behördenangaben mindestens sechs Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. Unter den Verletzten sei auch ein Kind, schrieb der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadowyj, auf seiner Facebook-Seite. Die Rettungskräfte seien im Einsatz, sagte er. Die historische Altstadt von Lwiw (Lemberg) gehört zum Weltkulturerbe der Unesco.

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Über die Anzahl der Raketen gibt es unterschiedliche Angaben. Sadowyj sprach insgesamt von fünf Einschlägen, Gebietsgouverneur Maxym Kosyzkyj von vier Raketen. Drei davon hätten Militärobjekte getroffen, eine sei auf ein ziviles Objekt, einen Reifenservice, abgeschossen worden, teilte er mit. Daneben sollen auch ein Hotel und rund 40 Autos beschädigt worden sein.

Der ukrainische Eisenbahnchef Olexander Kamyschin sagte, einige Raketen seien in der Nähe von Bahnobjekten explodiert. Eisenbahner und Passagiere seien dadurch aber nicht zu Schaden gekommen, fügte er hinzu. „Sowohl die Bahnhofsbelegschaft als auch die Zugbrigaden haben angemessen reagiert“, schrieb er auf dem Telegram-Kanal der ukrainischen Eisenbahn.

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Lwiw war in der Vergangenheit schon Ziel von Luftangriffen. In der Nähe der Stadt gibt es mehrere Militärobjekte. Darüber hinaus haben die russischen Streitkräfte auch ein Treibstofflager beschossen. Lwiw gilt auch als wichtiger Umschlagpunkt für Waffenlieferungen aus dem Westen. Russland hatte diese Waffenlieferungen als legitimes Ziel für eigene Luftangriffe genannt und zuletzt damit gedroht, diese Lieferungen verstärkt zu bekämpfen.

RND/dpa

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