Krieg in der Ukraine

„Sehen Sie nicht, was passiert?“: Selenskyj ruft Juden zu Protesten gegen russischen Angriff auf

Auf diesem Standbild aus einem Video des Pressebüros des ukrainischen Präsidenten spricht Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, zur Nation.

Auf diesem Standbild aus einem Video des Pressebüros des ukrainischen Präsidenten spricht Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, zur Nation.

Kiew. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach der Beschädigung der Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar am Stadtrand von Kiew die jüdische Gemeinschaft zu Protesten gegen die russische Invasion in die Ukraine aufgerufen.

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„Ich appelliere jetzt an alle Juden der Welt - sehen Sie nicht, was passiert?“, fragte Selenskyj am Mittwoch. In Babyn Jar hatte Nazi-Deutschland 1941 an zwei Tagen rund 34.000 Juden ermordet.

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Beim Blick auf die Angriffe nicht schweigen

Selenskyj ist selbst Jude. Er sagte, seine Glaubensbrüder und -schwestern weltweit dürften mit Blick auf die Angriffe Russlands nicht schweigen.

Er hatte zuvor Russland Angriffe auf Kultur und Geschichte seines Landes vorgeworfen. Die Angreifer versuchten, die ukrainische Geschichte auszuradieren, sagte Selenskyj in einer auf Facebook verbreiteten Rede.

„Was kommt als Nächstes? Welche anderen „Militär“-Objekte und „Nato-Stützpunkte“ bedrohen Russland? - Die Sophienkathedrale, (das Höhlenkloster) Lawra, die Andreaskirche?“, fragte er mit Blick auf weltbekannte christliche Bauwerke in der ukrainischen Hauptstadt.

RND/AP

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