Neues Infektionsschutzgesetz

SPD-Vize Rehlinger: Länder können Corona zielgenau bekämpfen – notfalls auch vierte Impfung

Saarlands Wirtschaftsministerin und SPD-Vizechefin Anke Rehlinger.

Saarlands Wirtschaftsministerin und SPD-Vizechefin Anke Rehlinger.

Saarbrücken. Die SPD-Vizechefin und saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sieht trotz des neuen Infektionsschutzgesetzes mit weitgehendem Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen ausreichend Spielraum der Länder für eine eigene Pandemiebekämpfung.

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„Die Länder können weiterhin zielgenaue Entscheidungen treffen“, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Sie sprach sich aber eindringlich für die Einführung einer Impfpflicht aus – notfalls müsse es auch eine vierte Impfung geben.

„Offenbar lässt auch die Wirkung der Booster-Impfung nach“, sagte die SPD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 27. März mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen. Auf die Frage, ob eine weitere Auffrischungsimpfung, eine vierte Impfung, nötig sei, antwortete sie: „Wenn es sein muss, muss es sein.“

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Sie appellierte eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger, sich impfen zu lassen: „Unsere Impfquote ist zu niedrig.“ Deshalb setze sie auf die Einführung der Impfpflicht.

Es sei immer der Vorwurf erhoben worden, dass Deutschland in der Pandemie nicht vor die Welle gekommen sei. „Das müssen wir jetzt schaffen. Wir müssen vor die fünfte Welle kommen, bevor sie im Herbst oder auch schon früher auf uns zurollt.“

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