Trittin fordert Bundeswehr-Abzug aus Afghanistan

Jürgen Trittin über den Afghanistan-Einsatz: „Ein organisierter deutscher Abzug ist überfällig.“

Jürgen Trittin über den Afghanistan-Einsatz: „Ein organisierter deutscher Abzug ist überfällig.“

Berlin. „Trumps sogenannte Afghanistan-Strategie heißt nur eins: Zurück in den gescheiterten Kriegseinsatz. Das ist unverantwortlich“, sagte Trittin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Die Ankündigungen Trumps, nicht weiter am Aufbau eines funktionierenden Landes, sondern lediglich an der Tötung von Terroristen interessiert zu sein, stehe im Widerspruch zu den internationalen Bemühungen, dass Afghanistan selbsttragende Sicherheit erlange, sagte Trittin. „Die Vorstellung, dass wir tagsüber wiederaufbauen, was die Amerikaner nachts zerbomben, ist kein Konzept – das ist eine Katastrophe“, betonte Trittin.

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Deutschland dürfe sich nicht an einem Einsatz beteiligen, dem zwei unterschiedliche militärische Strategien zugrunde lägen. „Ein organisierter deutscher Abzug ist überfällig“, forderte Trittin. Zudem warf Trittin, der auch Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages ist, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Willfährigkeit gegenüber Trump vor. „Statt Trump wie Frau von der Leyen zu applaudieren, sollte die Bundesregierung hier endlich handeln. Deutsch-amerikanische Freundschaft heißt nicht, gemeinsam in einen aussichtslosen Krieg zu ziehen“, sagte Trittin dem RND.

Von RND

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