Angriff am frühen Morgen

Kiew: Explosionen erschüttern die Haupt­stadt

Der Bürgermeister von Kiew: Vitali Klitschko. (Archiv)

Der Bürgermeister von Kiew: Vitali Klitschko. (Archiv)

Wie der ukrainische General­stab mitteilte, seien die ukrainische Haupt­stadt Kiew und ein Vorort mit Raketen beschossen worden. Es seien militärische und zivile Infra­struktur getroffen worden, gab die Militär­­führung bekannt. Auch Kiews Bürger­meister Vitali Klitschko berichtete in seinen Telegram-Kanal von Raketen­schlägen. Betroffen waren demnach die Stadt­­bezirke Darnyzja im Südosten und Dnipro im Westen der Millionen­metropole. Es gebe nach bisherigem Stand einen Verletzten, der im Kranken­haus behandelt werde, aber keine Toten, sagte Klitschko.

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Auch der bereits mehr­fach beschossene Vorort Browary wurde Behörden zufolge von Raketen getroffen. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst unklar.

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In sozialen Netz­werken veröffentlichten Menschen Bilder und Videos von Bränden und Rauch­wolken. Auch Geräusche von Einschlägen waren zu hören. Am Morgen hatte es langen Luft­alarm gegeben. Die Bewohner werden immer wieder aufgefordert, sich für diesen Fall in Schutz­­bunker zu geben.

Es handelte sich um den schwersten Angriff auf die Haupt­stadt­region seit Wochen. Kiew stand zuletzt nicht mehr im Zentrum russischer Bombardements. Moskaus Armee hat sich zunehmend auf den Süden und Osten des Landes konzentriert.

Unterdessen teilte der ukrainische Atomenergie­konzern mit, dass eine russische Rakete gefährlich nah am Südukrainischen Kernkraft­werk vorbeigeflogen sei. Russland erzeuge damit weiterhin die Gefahr einer nuklearen Katastrophe. Die russische Angreifer begriffen „immer noch nicht, dass schon ein kleines Raketen­stück, das in einen funktionierenden Energieblock einschlagen kann, zu einer atomaren Katastrophe und Austreten von Strahlung führen kann“, teilte die Behörde mit. Sie warf Russland „atomaren Terrorismus“ vor.

RND/dpa/sz

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