Ukraine-Konflikt: Russland bestreitet schriftliche Antwort auf US-Vorschläge

Der stellvertretende russischen Außenminister Alexander Gruschko (Mitte), der stellvertretenden russischen Verteidigungsminister Alexander Fomin (links) und Jens Stoltenberg (rechts), Generalsekretär der Nato (Archivbild)

Der stellvertretende russischen Außenminister Alexander Gruschko (Mitte), der stellvertretenden russischen Verteidigungsminister Alexander Fomin (links) und Jens Stoltenberg (rechts), Generalsekretär der Nato (Archivbild)

Moskau. Russland hat bestritten, auf die Antworten der USA zu russischen Sicherheitsforderungen im Ukraine-Konflikt schriftlich geantwortet zu haben. Vize-Außenminister Alexander Gruschko sagte der russischen Staatsagentur Ria Nowosti mit Blick auf eine angebliche Antwort Russlands auf die US-Vorschläge, dies sei „nicht wahr.“

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Die Nachrichtenagentur zitierte zudem einen namentlich nicht genannten führenden Diplomaten im russischen Außenministerium mit der Aussage, Außenminister Sergej Lawrow habe eine Botschaft über das „Prinzip der Unteilbarkeit der Sicherheit“ an seine Kollegen im Westen, darunter auch den US-Außenminister Antony Blinken, geschickt. Dies sei aber keine Antwort auf die Vorschläge Washingtons gewesen.

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Russische Forderungen

Der Kreml fordert verbindliche Sicherheitsgarantien von den USA und der Nato, dass die Ukraine und andere ehemalige Sowjetrepubliken niemals der Nato beitreten werden, einen Stopp der Stationierung von Nato-Waffen in der Nähe der russischen Grenzen und einen Rückzug der Streitkräfte der Allianz aus Osteuropa.

Die von der Nato und den USA zurückgewiesenen Forderungen erfolgten vor dem Hintergrund eines russischen Truppenaufbaus nahe der Ukraine, der Ängste vor einem Einmarsch Russlands in dem Nachbarland befeuert hat. Bei Gesprächen zwischen Vertretern des Westens und Russland wurde bislang kein Fortschritt erzielt.

Washington, ebenso die Nato, hatte Moskau schriftlich auf die Forderungen geantwortet. Am Montag hatten drei Vertreter der US-Regierung erklärt, die russische Regierung habe eine schriftliche Antwort auf die Vorschläge der USA geliefert.

RND/AP

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