„Heftige, blutige Kämpfe“

Ukrainischer Offizier fleht um Evakuierungen von Stahlwerk in Mariupol

04.05.2022, Ukraine, Mariupol: Rauch steigt aus dem Stahlwerk Asovstal auf. Russland hat eine Feuerpause und einen vorübergehenden Rückzug der eigenen Truppen für weitere Evakuierungen von Zivilisten aus dem belagerten Stahlwerk in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol angekündigt. Der stellvertretende Kommandeur des ukrainischen Asow-Regiments hat am Donnerstag eindringlich um eine Evakuierung des von russischen Truppen belagerten Stahlwerks in der Hafenstadt Mariupol gebeten

04.05.2022, Ukraine, Mariupol: Rauch steigt aus dem Stahlwerk Asovstal auf. Russland hat eine Feuerpause und einen vorübergehenden Rückzug der eigenen Truppen für weitere Evakuierungen von Zivilisten aus dem belagerten Stahlwerk in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol angekündigt. Der stellvertretende Kommandeur des ukrainischen Asow-Regiments hat am Donnerstag eindringlich um eine Evakuierung des von russischen Truppen belagerten Stahlwerks in der Hafenstadt Mariupol gebeten

Kiew. Der stellvertretende Kommandeur des ukrainischen Asow-Regiments hat eindringlich um eine Evakuierung des von russischen Truppen belagerten Stahlwerks Azovstal in der Hafenstadt Mariupol gebeten. Swjatoslaw Palamar sagte am Donnerstag in einer Videobotschaft aus den Bunkern der weitläufigen Anlage, verwundete Soldaten müssten unter Qualen sterben, weil sie nicht behandelt werden könnten. Die internationale Gemeinschaft müsse Druck auf Russland ausüben, eine Evakuierung zu ermöglichen.

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Die Gefechte um das Stahlwerk dauerten am Donnerstag an. Die russischen Streitkräfte versuchten weiterhin, den letzten Ort des Widerstands in Mariupol einzunehmen und so die Eroberung der strategisch wichtigen Hafenstadt abzuschließen. Palamar forderte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf, die Evakuierung der verletzten Soldaten und der noch in den Bunkern ausharrenden Zivilisten zu unterstützen. Er warf Russland vor, keine ethischen Normen zu beachten und vor den Augen der Welt Menschen zu ermorden.

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In den Bunkern unter dem Stahlwerk werden Hunderte ukrainische Soldaten und Zivilisten vermutet. Russland erklärte, seine Soldaten drängen nicht in das unterirdische Labyrinth ein. Palamar sagte dagegen, die russischen Streitkräfte kämpften durchaus im Stahlwerk.

„Es ist der dritte Tag, an dem der Feind in das Gebiet von Azovstal eingedrungen ist“, sagte er. „Es finden heftige, blutige Kämpfe statt.“ Die Verteidiger der Stadt kämpften seit 71 Tagen allein gegen einen Feind, der zahlenmäßig überlegen sei, und zeigten dabei wahren Heldenmut.

RND/AP

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