Soll feindliche Abwehrteams ausschalten

Putin schickt den „Terminator“ – erstmals Russlands „Wunderwaffe“ in der Ukraine gesichtet

Russland feiert bei einer Militärparade am 9. Mai den Tag des Sieges über Nazi-Deutschland. Medienberichten zufolge soll Russland seine Offensive im Osten der Ukraine aktuell verstärken. Erstmals seit Beginn des Angriffskrieges seien Unterstützungsfahrzeuge vom Typ BMPT gesichtet worden.

Russland feiert bei einer Militärparade am 9. Mai den Tag des Sieges über Nazi-Deutschland. Medienberichten zufolge soll Russland seine Offensive im Osten der Ukraine aktuell verstärken. Erstmals seit Beginn des Angriffskrieges seien Unterstützungsfahrzeuge vom Typ BMPT gesichtet worden.

Russland könnte seinen Kriegszielen im Süden und Osten der Ukraine neue Stärke verleihen. Medienberichten zufolge seien seit Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine erstmals Unterstützungsfahrzeuge vom Typ BMPT im Osten des Landes gesichtet worden. Die russische Waffe wird auch „Terminator“ genannt und gilt in der Kremlpropaganda als „Wunderwaffe“ Wladimir Putins. Expertinnen und Experten hätten die Echtheit der Aufnahmen von Augenzeugen und -zeuginnen bestätigt, berichten mehrere Medien übereinstimmend.

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Die Erfahrung auf dem Schlachtfeld mit der Ukraine habe gezeigt, dass „Terminatoren“ erforderlich seien, um Russlands Kampfstabilität zu intensivieren, berichtet die britische Internetzeitung „The Independent“. Die Fahrzeuge, die erstmals 2013 auf der Russian Arms Expo und dann 2020 bei der Parade zum Tag des Sieges vorgeführt wurden, wurden 2017 im Syrienkrieg eingesetzt, nachdem sich dessen Präsident Bashar al-Assad mit dem russischen Stabschef General Valery Gerasimov getroffen hatte.

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Medienberichten zufolge sei der „Terminator“ von der Rüstungsfirma Uralwagonsawod speziell als Unterstützungsfahrzeug für Panzer bei Kämpfen in Innenstädten entwickelt worden. Aufgabe des BMPT sei es, feindliche Panzerabwehrteams auszuschalten und damit die Begleitung durch Infanteriesoldaten überflüssig zu machen, berichtet etwa N-TV. Die „Wunderwaffe“ solle an der Bekämpfung „ukrainischer Stellungen, gepanzerter Fahrzeuge und Besatzungen von Panzerabwehrraketensystemen beteiligt“ sein, so eine anonyme Quelle gegenüber mehreren Medien.

Der BMPT bemisst sich auf eine Länge von sieben Metern und eine Breite von fast dreieinhalb Metern. Das von Russland auf den Namen „Terminator“ getaufte Fahrzeug sei Angaben aus Moskau zufolge in der Lage, fünf Ziele gleichzeitig zu erfassen. Ausgestattet sei der 47 Tonnen schwere BMPT mit zwei Maschinenkanonen, vier Panzerabwehrraketen, zwei Granatwerfern und einem Standardmaschinengewehr, so ein Bericht der „Daily Mail“. Schwäche der Unterstützungsfahrzeuge sei allerdings die relativ große Besatzung. Fünf Soldaten seien für den Betrieb erforderlich. Bislang sei auch unklar, wie viele BMPT Russland überhaupt besitzt. Medienberichten zufolge soll es sich aber lediglich um 20 bis 30 Exemplare handeln.

Geht die russische Kriegsstrategie auf?

Der kanadische Sicherheitsexperte Colby Badhwar zeigte sich erstaunt, dass der „Terminator“ nicht schon vorher in der Ukraine zum Einsatz kam. „Wenn diese von Anfang an mit erfahrenen Truppen in Mariupol eingesetzt worden wären, hätte Russland möglicherweise eine Chance gehabt, die Stadt zu erobern“, schrieb Badhwar via Twitter. „Stattdessen missachteten sie alle angeblich in Grosny gelernten Lektionen und wiederholten dieselben Fehler.“

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Russland hatte in dieser Woche zuvor Schwierigkeiten und Fehler im Angriffskrieg gegen die Ukraine eingeräumt. Trotzdem kündigte die russische Kriegsführung erneut an, alle „Aufgaben – darunter die Entmilitarisierung und die Entnazifizierung sowie der Schutz der Donezker und Luhansker Volksrepubliken – komplett“ umzusetzen. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg widersprach zuletzt. „Russland erreicht seine strategischen Ziele nicht“, sagte Stoltenberg nach Beratungen der Außenministerinnen und Außenminister der 30 Nato-Bündnisstaaten in der vergangenen Woche. Die Ukraine stehe noch immer und die Nato sei stärker denn je.

Bei einem Angriff in der vergangenen Woche hatte die russische Armee zuletzt bis zu 50 Fahrzeuge und möglicherweise Tausende von Soldaten auf einen Schlag verloren. Ukrainische Artillerie hatte überraschend das Feuer eröffnet, als die russischen Truppen eine Pontonbrücke über den Fluss Siwerskyj Donez errichten wollten. Aktuelle Berichte legen nahe, dass bereits knapp die Hälfte der russischen Soldaten in der Ukraine getötet oder verwundet worden sind.

RND/hyd

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