„Es ist wirklich passiert"

Ukrainischer Geheimdienstchef meldet angeblichen Attentats­versuch auf Putin

Wladimir Putin, Präsident von Russland, nimmt an einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) im Kreml teil (Archivbild).

Wladimir Putin, Präsident von Russland, nimmt an einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) im Kreml teil (Archivbild).

Vor knapp zwei Monaten, etwa einen Monat nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, soll es einen Attentats­versuch auf Kremlchef Wladimir Putin gegeben haben. Das sagte Kyrylo Budanow, Chef des ukrainischen Militär­geheim­dienstes, der ukrainischen Zeitung „Pravda“.

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„Es gab einen Attentatsversuch auf Putin“, wird Budanow zitiert. „Es war ein absolut erfolgloser Versuch, aber es ist wirklich passiert. Es war vor etwa zwei Monaten.“ Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.

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Laut Budanow sei der Versuch zwar in Geheim­dienst­kreisen bekannt, aber bisher nicht öffentlich geworden. Demnach seien „Vertreter des Kaukasus“ für den Versuch verantwortlich. Zum Kaukasus gehören mehrere Länder: Armenien, Aserbaidschan, Iran, Georgien – und auch Russland.

Besonders in Georgien hat der russische Präsident seit seiner Invasion in das Land im Jahr 2008 vermutlich viele Feinde. Im aktuellen Krieg in der Ukraine sollen jedoch genauso georgische Kämpfer auf ukrainischer Seite gegen die russischen Truppen kämpfen. Russland selbst hat sich offenbar mit Soldaten aus den abtrünnigen Regionen Georgiens, Abchasien und Südossetien, verstärkt.

Auch auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj soll es seit Kriegsbeginn bereits mehrere Attentats­versuche gegeben haben. So sprachen ukrainische Sicherheits­behörden etwa von Kommandos tschetschenischer Elitesoldaten, deren versuchte Anschläge verurteilt worden seien.

RND/sic

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