Umweltministerin Schulze: Keine Gentechnik durch die Hintertür

Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Berlin.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat der Forderung von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) widersprochen, möglichst unvoreingenommen auf neue Methoden der Gentechnologie zu schauen.

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"Auch bei den neuen gentechnischen Methoden wie Crispr-Cas gilt: der Schutz der Umwelt und die Gesundheit des Menschen müssen oberste Priorität haben", sagte Schulze dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Dafür brauchen wir Zulassungsverfahren mit einer umfassenden Risikobewertung, ein Monitoring von Langzeitfolgen und eine eindeutige Produktkennzeichnung, die den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Wahlfreiheit lässt", forderte Schulze und betonte: "Es darf keine Gentechnik durch die Hintertür geben."

Agrarministerin Klöckner hatte im Interview mit dem RND vor einer „reflexartigen“ Ablehnung neuer Gentechnik-Methoden bei Lebensmitteln gewarnt. „Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht aus einer Luxusposition des Überflusses heraus dem Fortschritt verweigern, der für andere Regionen der Welt lebensrettend sein kann“, sagte die CDU-Politikerin. Neue Züchtungsmethoden könnten etwa Chancen in Regionen bieten, in denen zu trockene Böden die Ernte gefährden.

Von RND

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