USA drohen bei absichtlicher Verbreitung des Corona-Virus mit Terrorermittlung

Ein Polizist trägt eine Gesichtsmaske, während der Ausbruch des Coronavirus in New York weitergeht.

Ein Polizist trägt eine Gesichtsmaske, während der Ausbruch des Coronavirus in New York weitergeht.

Washington. Die US-Justiz ermittelt gegen zwei Männer, die mutmaßlich andere mit dem neuartigen Coronavirus anstecken wollten, wegen Terrorverdachts. In zwei voneinander unabhängigen Fällen in Florida und Texas sei Strafanzeige erlassen worden, teilte das Justizministerium am Mittwoch mit.

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Vor rund zwei Wochen hatte der stellvertretende US-Justizminister Jeffrey Rosen die Bundesstaatsanwälte aufgefordert, den Terror-Paragrafen anzuwenden, wenn jemand versuche, absichtlich das Virus Sars-CoV-2 an andere weiterzugeben. Denn laut US-Gesetz wird es als “biologischer Kampfstoff” eingestuft. “Drohungen oder Versuche, Covid-19 als Waffe gegen Amerikaner einzusetzen, werden nicht toleriert werden”, hieß es in der Mitteilung von Rosen.

Fünf Jahre Haft für das Vortäuschen eines Corona-"Angriffs"

Bei dem Fall in Florida hustete ein 31-Jähriger bei seiner Festnahme auf den Arm eines Polizisten und sagte: "Ich habe Corona". Wie spätere Tests ergaben, hatte er das nicht. Dennoch drohen im fünf Jahre Haft für das Vortäuschen eines Angriffs mit einer biologischen Waffe.

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In Texas richten sich die Ermittlungen gegen einen 39-Jährigen, der auf Facebook behaupt hatte, er habe jemanden bezahlt, um in Supermärkten in der Metropole San Antonio das Virus zu verbreiten. Das FBI ermittelte und kam zu dem Schluss, dass die Drohung falsch war.

RND/ap

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