USA einigen sich offenbar mit Taliban auf “Gewaltreduzierung”

Mike Pompeo, Außenminister der USA, teilt mit, man habe sich mit den Taliban auf eine "Gewaltreduzierung" geeinigt. (Archivbild)

Mike Pompeo, Außenminister der USA, teilt mit, man habe sich mit den Taliban auf eine "Gewaltreduzierung" geeinigt. (Archivbild)

Islamabad. Eine von den Taliban versprochene siebentägige “Reduzierung der Gewalt” in Afghanistan soll am (heutigen) Freitagabend beginnen. Einen konkreten Zeitpunkt nannte ein Mitarbeiter im US-Außenministerium nicht und wollte sich lediglich anonym zu der Sache äußern. Das verabredete Nachlassen der Gewalt soll einen Countdown zur Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen USA und Taliban am Monatsende einleiten.

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"Wir bereiten uns auf die Unterzeichnung am 29. Februar vor", sagte US-Außenminister Mike Pompeo in einer Stellungnahme. Zuerst einmal soll diese den Weg für einen US-Truppenabzug aus Afghanistan ebnen - und bald darauf sollen laut Pompeo auch innerafghanische Friedensverhandlungen beginnen. Ziel seien ein dauerhafter Waffenstillstand und ein politischer Zukunftsplan für das Land.

“Wichtiger Schritt auf langem Weg zu Frieden”

Ein USA-Taliban-Abkommen soll einen Zeitplan für den Abzug von US-Truppen sowie Garantien der Taliban beinhalten, dass Afghanistan kein Rückzugsort für Terroristen wird. Es soll zudem innerafghanische Verhandlungen, die eigentlichen Friedensgespräche, einleiten, in denen es um eine Neuverteilung der politischen Macht im Land geht.

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Zuvor hatte er bereits auf Twitter mitgeteilt, dass sich die USA mit den militant-islamistischen Taliban auf eine Verringerung der Gewalt in Afghanistan geeinigt hätten. “Nach Jahrzehnten des Konflikts haben wir uns mit den Taliban auf eine signifikante Reduzierung der Gewalt geeinigt”, teilte US-Außenminister Mike Pompeo am Freitag auf Twitter mit. Das sei ein wichtiger Schritt auf einem langen Weg zu Frieden, und er rufe alle Afghanen dazu auf, diese Möglichkeit zu nutzen, schrieb Pompeo weiter.

Die Taliban waren zunächst nicht für einen Kommentar zu erreichen.

RND/AP/dpa

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