Ukraine greift russische Marine an

War eine mysteriöse Schwimmdrohne am neuen Angriff auf die Schwarzmeerflotte beteiligt?

Das russische Flaggschiff Makarow liegt vor der Hafenstadt Sewastopol. (Archivfoto)

Das russische Flaggschiff Makarow liegt vor der Hafenstadt Sewastopol. (Archivfoto)

Hannover/Kiew. Die Ukraine hat bei ihrem Angriff auf den russischen Marinestützpunkt Sewastopol auf der Halbinsel Krim offenbar eine oder mehrere schwimmende Kamikaze-Drohnen eingesetzt. Darüber berichtet die Branchenplattform „navalnews.com“ und bezieht sich auf Videos, die in den sozialen Medien kursieren.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

Berichten zufolge sind bei dem Angriff am Samstag eine Fregatte der Admiral-Grigorowitsch-Klasse, möglicherweise sogar das Flaggschiff Makarow und ein Minenabwehrschiff von den schwimmenden Drohnen getroffen worden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Auf Telegramm hatte das russische Verteidigungsministerium den Angriff zwar eingeräumt und von einem „Terroranschlag auf die Schiffe der Schwarzmeerflotte“ gesprochen, an dem insgesamt acht Luft- und sieben Wasserdrohnen beteiligt gewesen seien. Es erklärte aber, dass nur das Minenabwehrschiff leicht beschädigt worden sei. Doch das nun aufgetauchte Videomaterial zeichnet ein anderes Bild.

Nächster Schlag gegen die Schwarzmeerflotte

In derselben Erklärung hatte Russland betont, dass die von den Drohnen angegriffenen Marineeinheiten seit Monaten für die Sicherheit der Handelsschiffe sorgten, die Getreide über den Korridor im Schwarzen Meer ausfahren. Als Reaktion auf den Angriff hatte Russland das Abkommen zum Export aus der Ukraine ausgesetzt.

Christoph Heusgen im Interview: „Wir kehren jetzt zum Kalten Krieg zurück“

Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, sieht in den Androhungen des Atomwaffengebrauchs eine Rückkehr des Kalten Krieges.

Experten verlautbarten derweil, dass es der Ukraine nach der Versenkung der Moskwa, des vorherigen Flaggschiffs der Schwarzmeerflotte, im April nun offenbar gelungen sei, zum zweiten Mal auch das neue Flaggschiff Makarow anzugreifen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Ende September war ein mysteriöses unbemanntes Boot unweit des Hafens von Sewastopol angespült worden. Es war mit Videokameras und Sensoren versehen, einer flachen Antenne an der Oberseite – und hatte einen Wasserstrahlantrieb statt des üblichen Außenbordmotors mit Wasserpropeller. Dabei soll es sich nach jüngsten Erkenntnissen schon um denjenigen neuen Drohnen-Bootstypen gehandelt haben, der auch am Samstag zum Einsatz gekommen war.

RND/tdi

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen