Weil die Frist bald ausläuft: Ansturm auf Führerscheinumtausch bei Behörden

Die Ämter in NRW bereiten sich auf einen Ansturm wegen des Führerscheinumtauschs im kommenden Jahr vor.

Die Ämter in NRW bereiten sich auf einen Ansturm wegen des Führerscheinumtauschs im kommenden Jahr vor.

Viele Städte und Kommunen in Nordrhein-Westfalen stellen sich in den kommenden Wochen auf einen Ansturm auf die Führerscheinstellen ein. Hintergrund ist die auslaufende Frist zum Führerscheinumtausch. Bis zum 19. Januar 2022 sind Personen, die zwischen 1953 und 1958 geboren sind, aufgefordert, alte Papierführerscheine in EU-standardisierte Dokumente einzutauschen.

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Wie die „Rheinische Post“ berichtete, läuft die Umtauschaktion in manchen Städten von Nordrhein-Westfalen zäh, in anderen gibt es dagegen einen Ansturm. In Köln haben demnach erst 8400 der 50.000 Bürgerinnen und Bürger ihre Fahrerlaubnis ausgetauscht. Ähnliches meldet die Stadt Bonn, wo bislang erst 1700 Menschen den Pflichttausch erledigt haben. Die Führerscheinstelle schätzt allerdings, dass in der ehemaligen Bundeshauptstadt mehr als 10.000 weitere Führerscheine in den kommenden Wochen ausgetauscht werden müssten.

Die Behörden befürchten nun, dass es im kommenden Jahr zu einem Ansturm kommen könnte, wenn das Stichdatum näher rückt.

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Essen schafft zusätzliche Kontingente

In Essen ist das Terminkontingent bereits jetzt ausgeschöpft. Seit Anfang dieses Jahres habe die Behörde rund 7500 Führerscheine umgetauscht, so ein Behördensprecher. Zum Ende des Jahres hätten die Anträge allerdings deutlich zugenommen. Um die Anfragen rechtzeitig bearbeiten zu können, würden nun auch Termine an Samstagen ausgegeben. Auch Düsseldorf und Dortmund wollen mehr Terminkapazitäten schaffen.

Wer seinen Führerschein nicht rechtzeitig umtauscht, verliert zwar nicht seine Fahrerlaubnis, allerdings ist der Papierführerschein ab Mitte Januar nicht mehr gültig. Wer dann trotzdem ins Auto steigt, muss bei der Kontrolle mit einem Verwarngeld von 10 Euro rechnen.

RND/dre

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